Immer wieder suchen chronisch Kranke, denen die Schulmedizin nicht oder nur in beschränktem Maße helfen kann nach Alternativen, die ihnen den Leidensdruck nimmt oder zumindest lindert. Haben sie eine Therapie gefunden, auf die sie tatsächlich ansprechen, neigen viele der Betroffenen dazu, der westlichen Schulmedizin abzuschwören und stattdessen nur noch der Akupunktur, Homöopathie usw. zu vertrauen.
Die Frage ob das eine besser oder schlechter ist als das andere sollte so aber nicht gestellt werden, da darauf keine allgemeingültige und endgültige Antwort gegeben werden kann. Vielmehr sollte man einen Fokus auf den wirklich wichtigen Aspekt dabei legen: Schulmedizin und alternative Heilmethoden, zu denen auch die Akupunktur zählt, können und sollten sich ergänzen. Beide Ansätze möchten im Prinzip eines erreichen: Das Wohlbefinden und die Gesundheit von Patienten zu verbessern, zu stärken oder zu bewahren. Im Sinne dieses Gedankens sollte eher darüber nachgedacht werden, wie Schulmedizin und Akupunktur sinnvoll miteinander kombiniert werden können, damit eine Erkrankung so schnell und schonend wie möglich bekämpft und einer weiteren vorgebeugt werden kann.