So hilfreich die Akupunktur auch ist und so aussichtsreich die Heilungschancen dank ihrer Hilfe - vielen Menschen ist es doch unwohl bei dem Gedanken, sich Nadeln in einige Körperteile oder gar ins Gesicht stechen zu lassen. Die meisten unter ihnen, vor allem schmerzempfindliche Personen und Kinder, haben Angst vor einem möglichen Schmerz.
Der Effekt ist dann ähnlich dem beim Impfen: Das Kind, das Angst vor der Impfe und dem damit verbundenen Pieks hat, sagt "au" noch bevor die Nadel die Haut überhaupt berührt hat. Aber glücklicherweise gibt es Abhilfe: Statt Nadeln kommen häufig auch Laser zum Einsatz, die ebenfalls in der Lage sind, Akupunkturpunkte in ausreichendem Maße zu stimulieren. Bei der Laserakupunktur kommen Softlaser zum Einsatz: Die Behandlung damit gilt als schmerzfrei und nebenwirkungslos. Der Laserstrahl durchdringt die Hautschichten und soll dort den Stoffwechsel im Bindegewebe anregen. In der Folge sei mit der Regeneration von Zellen, Stimulation des Immunsystems und Aktivierung der Zellabwehr zu rechnen. Unstrittig scheint jedoch, dass der rote bzw. nah-infrarote Spektralbereich positiv auf oberflächliche Erkrankungen der Haut wirkt. Im Prinzip wird der Laser genauso wie die Akupunkturnadeln eingesetzt: Bestimmte Akupunkturpunkte werden damit für einen genau festgelegten Zeitraum bestrahlt.