Treten allergische Reaktionen auf, beginnt die schwierige Suche nach dem Auslöser. Hier ist das ganze Können und Wissen des Arztes gefragt, der im Grunde alle etwa 20.000 bekannten Allergene kennen müsste. Dennoch wird die Suche gegebenenfalls zur Detektivarbeit. Wenn zum Beispiel manche Orangensäfte vertragen werden, während andere eine allergische Reaktion hervorrufen, könnte der Grund darin liegen, dass zum Teil während des Produktionsprozesses Schimmelpilzenzyme hinzugesetzt werden, um die Schale aufzulösen und Rückstände davon als potenzielle Allergene im Saft verbleiben. Bei der Produktion von Mehl werden teilweise Mehlkäfer und ihre Larven mitgemahlen, die Reste verbleiben genauso im Mehl, wie Gift, das gegen die Käfer eingesetzt wird. So werden unentwegt und unwissend Substanzen konsumiert, die auch gefährliche Allergieauslöser sein können.
Ist die Allergie erst einmal erkannt, gilt es als erste Maßnahme möglichst jeglichen Kontakt mit den allergieauslösenden Allergenen zu verhindern. Je nach Art des Allergens kann dies, wie beispielsweise bei Hausstaubmilben, Pollen oder bestimmten Lebensmitteln, eine beträchtliche Veränderung der Lebensgewohnheiten für den Asthmatiker bedeuten. Die einzige ursächliche medizinische Hilfe ist die sogenannte Hyposensibilisierung, eine Immunisierung nach dem Prinzip einer Impfung. Diese Methode ist allerdings nicht ganz ungefährlich und darf in allen Stadien nur von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden. Zur Minderung der Allergiesymptome findet immer eine medikamentöse Therapie statt. Neben je nach Art der Allergie unterschiedlichen Notfallmedikamenten für den Fall eines Allergie-Anfalls werden gerade zur Therapie von allergischem Asthma Sprays verschrieben, die in der Regel dauerhaft eingenommen werden müssen und die eine entzündungshemmende und eine Bronchien erweiternde Wirkung haben.