Augenbrauen perfekt geformt
Augenbrauen sind der perfekte Rahmen für jedes Gesicht. Sie verleihen das gewisse Etwas und geben dem Gesicht Spannung, Kontur und Klasse. Leider aber werden gerade die Augenbrauen sehr oft vernachlässigt. Und nicht selten passiert es Frau (und natürlich auch Mann), dass man durch ein Zuviel an Zupfen das Gesicht eher entstellt als positiv betont. Doch wofür sollte man sich entscheiden - für Zupfen, Rasieren oder Harzen? Und welche "Anfängertipps" sollten beherzigt werden?
Die drei Grundregeln
Empfinden Sie Ihre Brauen als zu breit, zu üppig und absolut nicht wohlgeformt? Dann ist es höchste Zeit, die Augenzierde in Form zu bringen. Über drei Grundregeln sollten Sie sich aber im Klaren sein:
1. Jeder Mensch hat von Natur aus die Augenbrauen, die auch zum jeweiligen Gesicht passen. Achten Sie also darauf, dass diese natürliche Form auch beibehalten wird.
2. Für "Zupf-Neulinge" gilt: Niemals zu viel entfernen. Weniger ist mehr! Die Brauen sollten eigentlich nur in Form gebracht, aber nicht vollkommen verändert werden.
3. Die Form der Brauen sollte - neben den Gesichtszügen - auch zum Charakter des Trägers passen. Dies gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, die der Natur ein wenig nachhelfen möchten.
Zupfen, wachsen oder rasieren?
Wer seine Brauen zupft, sollte auf die Verwendung der richtigen Pinzette Wert legen. Empfehlenswert sind Pinzetten mit leicht abgeschrägten Kanten, da man damit auch wirklich jedes Haar einzeln erwischt. Um ein zügiges und exaktes Arbeiten zu gewährleisten, sollte die Pinzette über viel Spannung verfügen. Neben dem Zupfen kann man seine Brauen auch mit Handrasierern oder Wachs in Form bringen. Diese Methoden sind allerdings für Profis zu empfehlen, Anfänger sollten mit vorsichtigem Zupfen beginnen. Ist die Hemmschwelle zu groß oder haben Sie Angst, hierbei etwas falsch zu machen besteht noch immer die Möglichkeit, sich die Brauen von einer Kosmetikerin gekonnt faconieren zu lassen, dann ist zuhause nur mehr ein Nachzupfen notwendig.
"Zupfregeln" für Anfänger
Zu feinen Gesichtszügen harmonieren eher schmale Brauen, sportliche, natürliche Typen bevorzugen die etwas buschigere Variante. Als Faustregel gilt: Je größer das Gesicht ist, desto kräftiger sollte der Brauen bogen sein. Meist ist es aber nicht notwendig, den Augenbrauen eine ganz andere Form zu verleihen, sondern in den meisten Fällen geht es darum, durch Zupfen die Form nur zu verfeinern und kleinere Härchen, die "aus der Reihe" tanzen zu entfernen. Eine perfekt geformte Augenbraue steigt zu zwei Dritteln an und fällt zu einem Drittel ab. Dies zu bestimmen ist relativ einfach: Nehmen Sie einen Pinsel oder Kajal-Stift und legen Sie diesen an den Nasenflügel an, danach führen Sie diesen senkrecht nach oben und genau hier sollte die Braue beginnen. Drogerien oder Parfümerien bieten hierfür spezielle Schablonen an, mit deren Hilfe Sie die Form Ihrer Augenbrauen bestimmen können. Legen Sie die Schablone auf und zeichnen diese Form mit einem Kajal-Stift nach. Alle überstehenden Härchen können weggezupft werden. Achten Sie darauf, immer nur Haare unterhalb der Braue zu entfernen, niemals oberhalb. Damit das Zupfen leichter von der Hand geht, beginnen Sie damit, den schmalen Steg, der von der Nase zur Stirn verläuft, zu enthaaren. Zum leichteren Gelingen fassen Sie mit der Hand über den Kopf, spannen die Braue mit zwei Fingern und heben diese etwas an. Setzen Sie zwischendurch immer ab und kontrollieren Sie die Linienführung. Vergessen Sie nicht: Weniger ist mehr! Ist erst mal zu viel weg, ist Geduld gefragt, bis die Härchen wieder nachgewachsen sind.
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