Gesunde Ernährung für schöne Haut

Die Haut als größtes Organ des Körpers ist zugleich auch das empfindlichste Organ, das der Mensch besitzt. Es gibt viele „Sünden“, die man einem Menschen binnen kürzester Zeit über die Veränderungen der Haut ansehen kann. Da ist nicht nur die durchwachte Nacht, die sich am nächsten Tagen mit dunklen Schatten und eingefallenen Augen bemerkbar macht. Alkohol, Zigaretten und ungesunde Ernährung spiegeln sich schnell im Hautbild wider.

Dauerstress bewirkt eine Mangelversorgung der Haut, die schnell fahl und blass wirkt. Der ständige Kontakt mit chemischen Mitteln laugt die Haut genauso aus wie übermäßiges Sonnenbaden, häufige Saunagänge, Wind, Kälte und Feuchtigkeit. Auch eine Mangelernährung kann schnell zu einem schlechten Hautbild führen.

Haut


Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, der muss nicht unbedingt zu den oft sehr teuren Cremes und Salben aus Drogerie und Apotheke greifen, denn Mutter Natur hält alles bereit, was man zu einer guten Versorgung und Pflege der Haut benötigt. Vor allem kann man dabei auf all die chemischen Stabilisatoren, Emulgatoren, Farb- und Duftstoffe verzichten, die die Haut oft noch zusätzlich reizen.

Wasser für straffe Haut

Wenn Ärzte prüfen möchten, ob der Körper zu viel Flüssigkeit verliert, dann machen sie die Hautprobe, indem sie zwischen Daumen und Zeigefinger ein Hautfältchen hochziehen und beobachten, ob und wie schnell es sich wieder zurückbildet. Das hat den Hintergrund, dass der menschliche Körper die Angewohnheit hat, zuerst dem Bindegewebe der Haut die Flüssigkeit zu entziehen, um vorrangig die zur Erhaltung des Lebens wichtigen Organe und Funktionen versorgen zu können. Im Umkehrschluss heißt das, dass man ausreichend trinken sollte, um der Haut zu einem straffen und gesunden Aussehen zu verhelfen. Ausreichend, das bedeutet beim erwachsenen Menschen, dass er täglich etwa zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Wer hier schon rechnet, wie viele Tassen Kaffee er am Tag trinkt, der sollte wissen, dass Kaffee dabei gar nicht mitzählt, weil er sogar für einen Flüssigkeitsverlust im Körper sorgt.

Die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe für die Haut

Jede Mutter weiß, dass ihr Baby plötzlich eine gesunde Hautfarbe bekommt, wenn man beginnt, es im zweiten oder dritten Monat mit Saft oder Brei zu ernähren, in denen Möhren enthalten sind. In den Karotten steckt besonders viel Beta- Carotin, das für eine gesunde Braunfärbung der Haut sorgt. Auch andere Gemüsesorten haben in dieser Richtung viel zu bieten.

Damit der Stoffwechsel in den Hautzellen gut funktioniert, muss man über die Ernährung natürlich auch die benötigten Vitamine A und E bereitstellen. Hier sind verschiedene Fischsorten und auch frisches Obst und Gemüse sowie das Gelb von Hühnereiern die besten Lieferanten. Die Freunde von Vollkornbrot und Müsli sorgen für eine reichliche Zufuhr an Vitamin E, das für eine Stabilisierung des Bindegewebes und somit die Straffung und Festigkeit der Haut unerlässlich ist.

Auch der Mangel an Mineralien kann vom Arzt oft schon durch einen geschulten Blick auf die Haut festgestellt werden. Das ist auch eines der „Berufsgeheimnisse“ der Naturheilpraktiker, bei denen man sich manchmal fragt, woher sie so schnell wissen, was einem fehlt. Fehlen Eisen, Zink und Magnesium, hinterlässt das nicht nur in der Haut seine Spuren, sondern auch an anderen Stellen kann der Körper dabei Schaden nehmen. Zink- und Eisenmangel findet sich besonders oft bei Menschen, die weder Fleisch noch Wurst essen, während Magnesium häufig bei denen fehlt, die permanent auf Hülsenfrüchte und Cerealien verzichten.


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