Ein Lockenkopf sorgt für Trubel

Entweder man liebt sie oder man hasst sie – dazwischen gibt es nichts. Die Rede ist von Naturlocken. Für die einen sind sie beliebtes und geschätztes Markenzeichen der eigenen Persönlichkeit. Freunde beglücken einen mit zärtlichen Kosenamen wie Wuschelköpfchen. Für die anderen sind sie ein Ärgernis, da sie ihre Haare kaum bändigen können und sich wie ein elektrisierter Wischmopp vorkommen, wenn sie morgens in den Spiegel gucken.

Welche Position auch immer man selbst vertritt, eines steht fest: Lockiges Haar ist anspruchsvoll und braucht eine besondere Pflege. Entscheidend ist auch, ob man sich nach glattem Haar sehnt oder nicht. Im Folgenden finden Sie ein paar Tipps, die sowohl helfen, lockige Haare in dem Glanz erstrahlen zu lassen, wie sie es verdient haben als auch Tipps die Ihnen helfen, Ihre Wuschelmähne in den Griff zu bekommen.

Naturlocken


Der Anfang einer jeden guten Präsentation lockigen Haars ist der passende Schnitt. Nur er sorgt dafür, dass die Lockenpracht so fallen kann, wie es erwünscht ist. Hier ist der Weg zu einem guten Frisur, der die neuesten Modetrends kennt Pflicht. Er wird Ihnen Empfehlungen geben, auf die Sie sich verlassen können.

Ist die ideale Frisur erst einmal gefunden, hört die Arbeit aber noch nicht auf. Lockiges Haar neigt in der Regel dazu, spröde und störrisch zu sein sowie stumpf auszusehen. Hier muss die richtige Pflege ansetzen: Feuchtigkeit und Glanz muss her. Am besten verwendet Sie hierfür einmal die Woche eine Haarkur, die speziell auf die Bedürfnisse von lockigem Haar abgestimmt ist. Auch in der eigenen Küche kann man fündig werden, wenn es um Mittelchen geht, die Glanz erzeugen sollen, Stichwort Olivenöl. Einfach ein paar Tropfen des vitaminreichen Öls vor der Haarwäsche in die Spitzen einmassieren und voilà: Das Haar wird nach dieser Behandlung in neuem Glanz erstrahlen.

Im Winter muss es ein Extra an Pflege sein: Die trockene Heizungsluft macht lockigem Haar, das auch schon unter normalen Bedingungen zur Trockenheit neigt, schwer zu schaffen. Gerade die Spitzen leiden hierbei am meisten, sodass man sich öfters mal von einem Zentimeter Haar verabschieden sollte. Den ultimativen Feuchtigkeitskick für die Längen liefern spezielle Haarmasken, die eine Zeitlang auf dem Haupt verbleiben, gut einziehen und für geschmeidiges Haar sorgen.

Auch die Ernährung beeinflusst wesentlich, wie ein Lockenkopf daherkommt: Viel vitaminreiches Obst und Gemüse stärken das Haar und lässt es vital und glänzend aussehen. Geheimtipp: Kieselsäure, die zum Beispiel in Hirse enthalten ist. Sie stärkt die Struktur des Haars und verleiht ihm Widerstandskraft.

Wer so gar nicht mit seinem Lockenkopf zufrieden ist und sich lieber glattes Haar wünscht – ganz nach dem Motto: Ich finde das am schönsten, was ich nicht hab – dem bleibt die Option, sein Haar zu glätten. Mühsam ist die Prozedur, die zur Wunschfrisur führen soll, langwieriges Föhnen mit Bürste und der Einsatz eines Glätteisens sind unumgänglich. Als einzige Alternative bleibt lediglich ein Friseurbesuch, bei dem unter Einsatz von chemischen Mitteln geglättet wird – kein sehr gesundes Verfahren für das Haar.

Am besten ist es man versucht, aus seiner Lockenpracht mit einer ausgiebigen Pflege das Beste zu machen. Das Motto „Ich finde das am schönsten, was ich nicht hab“ gilt nämlich auch andersherum und viele Frauen, die mit glattem Haar durchs Leben gehen, beneiden ihre gelockten Geschlechtsgenossinnen.


Informationen zum Thema Haarausfall gibts hier:


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