Denken Sie sich schlank!

Zumeist reicht ein langer prüfender Blick in den Spiegel oder einer auf ein Foto, das auf einer der letzten Partys aufgenommen wurde und die eigene Person äußerst unförmig erscheinen lässt und der Entschluss ist gefallen: Jetzt muss sich endlich etwas ändern! Tatsächlich hat man öfters einmal Phasen, in denen man es sich zu gut hat gehen lassen. Eine Einladung zum Essen jagt die nächste, Stress im Job erhöht den Wunsch sich zu belohnen und und und... die Pfunde fliegen einen dabei direkt an und setzten sich unerbittlich an Beinen, Bauch und Po an. Zwar ist mit dem Tatendrang, der in dem Ausspruch „Jetzt muss sich endlich etwas ändern!“ innewohnt, bereits der erste Schritt in Richtung erfolgreiches Abnehmen getan, dennoch hält dieser gute Vorsatz zumeist nicht lange und man befindet sich wieder im selben Trott wie zuvor.

Dabei lässt sich mit ein paar Tricks der inner Schweinehund erfolgreich – wenn schon nicht in jeder Situation bändigen – so doch immerhin dressieren, so dass schrittweise Erfolge in nahe Reichweite treten.

Diät


Zu Beginn: Schwächenanalyse

Am Anfang empfiehlt sich dabei die Schocktherapie: Nehmen Sie ein Foto, welches Sie in einem ungünstigen Licht erscheinen lässt und schreiben Sie sich nach dem genauen Betrachten detailliert auf, was sich ändern soll. Die daraus entstehende Liste platzieren Sie zusammen mit dem verhassten Foto am besten an einer exponierten Stelle in ihrer Wohnung – am besten am Kühlschrank, um den Sie des Öfteren herumschleichen. Dieser Methode wohnt zwar ein Keim Grausamkeit inne, sie wird Sie aber ungemein motivieren, endlich einen Schlussstrich unter die mopplige Vergangenheit zu ziehen. Der erste Schritt beinhaltet somit eine genaue Wahrnehmung der eigenen Schwächen, die man ändern möchte.

Realistisch bleiben

Der neu gewonnene Tatendrang sollte aber unter keinen Umständen in einen krassen Dogmatismus umschlagen. Machen Sie sich bewusst, dass es einige Zeit dauern wird, bis Ihr Ziel erreicht ist und dass zu diesem langen Weg auch immer kleine Misserfolge zählen werden. Stecken Sie sich also realistische Ziele. Eine grundsätzliche Ernährungsumstellung sowie das Treiben von Sport werden Ihnen eine wesentliche Stütze sein, die Sie vor dem Hungern und darauffolgenden Heißhungerattacken wirkungsvoll schützt. Bleiben Sie vor allem gelassen und opfern Sie nicht Ihre gesamten Gedanken dem einen Ziel. Lenken Sie sich besser ab – treffen Sie sich mit Freunden im Kino, gehen Sie spazieren oder suchen Sie sich ein Hobby, das man an der frischen Luft ausüben kann. Denn wer gar keine Zeit hat, seine Gedanken ständig um das Thema Essen kreisen zu lassen, wird gelassen seine Ziele erreichen ohne sich zu viel Stress auszusetzen.

Wenn Sie zur Ruhe kommen, sollten Sie versuchen zu bestimmen, ob Sie tatsächlich Hunger verspüren oder ob es lediglich Appetit ist, der Sie immer wieder in die Küche treibt, wo Sie sich plötzlich vor dem Kühlschrank wiederfinden.

Naschen erlaubt

Dennoch auch das Naschen sollten Sie sich nicht komplett verbieten, auf diesem Wege wird es früher oder später nur zu einer Orgie kommen, in der Sie mehrere Schokoriegel verschlingen werden ohne einen wirklichen Genuss zu verspüren. Planen Sie lieber ein, dass Sie sich zum Beispiel jeden zweiten Tag einen ganz kleinen Happen Süßes gönnen. Diesen Genuss können Sie dann regelrecht zelebrieren und die Schokolade wird so gut wie noch nie schmecken. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen nicht nur Erfolg, sondern auch die Fähigkeit, wieder bewusst zu genießen!

 

 


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