Das Auge ist eins unserer wichtigsten Sinnesorgane – umso wichtiger ist es, dass wir mit unserer Ernährung dazu beitragen, dass unsere Augen lange gesund bleiben und nicht an Sehstärke einbußen. Eine große Rolle spielt hierbei die richtige Vitaminzufuhr.
Ein Mangel an den lebenswichtigen Stoffen, die uns fit und gesund erhalten, äußert sich je nachdem welches Vitamin fehlt durch unterschiedliche Symptome. Bei manchen Vitaminen ist eine Überdosierung nicht problematisch, da diese einfach wieder auf natürlichem Wege ausgeschieden werden. Bei anderen, fettlöslichen Vitaminen, die im Körper gespeichert werden, können allerdings Probleme auftreten: Relativ harmlose Folgen sind Kopfschmerzen und Hautveränderungen, gefährlich hingegen wird es, wenn eine dauerhafte Überdosierung sogar zur Leberzirrhose führt.
Die meisten Menschen haben allerdings nicht mit einer Überdosierung zu kämpfen, sondern ganz klar mit einem Vitaminmangel. Dieser kann sich auch auf die Augen auswirken. Umso wichtiger dass Jeder weiß, welche Vitamine dazu beitragen, dass man seine sprichwörtlichen Adleraugen behält.
Für die Augen sind Vitamin A, C und E am wichtigsten. Vitamin A spielt eine ganz besondere Rolle was unser Sehvermögen anbelangt. Es ist maßgeblich daran beteiligt, dass sich im Auge der sogenannte Sehpurpur bilden kann. Dieses geschieht in den Stäbchen, einer besonderen Zellenart, die sich in unseren Augen befindet. Wer einen Vitamin A Mangel aufweist, wird dieses als erstes dadurch bemerkten, dass er in der Dunkelheit nicht mehr so gut sehen kann wie zuvor, er wird nachtblind, da die Stäbchen für diese besonderen Lichtverhältnisse nicht mehr genügend Sehpurpur bilden können.
Wer seinen Augen etwas Gutes tun möchte, kann auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin A achten. Dieses befindet sich in einer Vorform – dem Beta Carotin – zum Beispiel in Karotten, aber auch in anderen gelblich und orange gefärbten Gemüsen. Beta Carotin wird dann im Körper zu Vitamin A umgewandelt, wenn es zusammen mit Fett aufgenommen wird. Man sollte beim Möhrenknabbern also immer auch etwas Fett zu sich nehmen, sodass das Beta Carotin optimal aufgenommen und umgewandelt werden kann.
Wer nicht gerne Möhren isst, dem sei gesagt, dass sich der wichtige Stoff auch in anderen Lebensmitteln findet, so zum Beispiel in Seefisch, Feldsalat, Brokkoli, Honigmelone, Nektarinen, Lebertran und Eigelb.
Darüber hinaus tut dem Auge auch das gut, was andere Zellen und Organen ebenfalls schützt: Die Zufuhr ausreichender Mengen von Antioxidantien wie etwa Vitamin C und E. Beide sagen den sogenannten Freien Radikalen, die unsere Zellen angreifen, den Kampf an. Vitamin E findet man dabei zum Beispiel in Eiern, Blattgemüse, Olivenöl und Mandeln; Vitamin C in allen Zitrusfrüchten, Paprika und in vielen anderen Gemüsesorten.
Ein Zuviel an Vitaminen?
Vitaminpräparate sollten nur eingesetzt werden, wenn es der Arzt ausdrücklich empfiehlt. Nimmt man Sie ohne ärztliche Empfehlung ein und diagnostiziert selbst ins Blaue hinein, kann unter Umständen tatsächlich ein Zuviel an Vitaminen eher schädliche Auswirkungen haben als positive.
Das Beste ist, durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung für die Zufuhr der unterschiedlichsten Vitamine in einer ausreichenden Höhe zu sorgen. Der Griff zur Pille ist dann gar nicht mehr notwendig.