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Diagnose Couperose

Gesunde Haut meint für viele von uns Schönheit, Gesundheit und Wohlbefinden. Wer Hautprobleme hat, muss oft auch mit anderen Nachteilen umgehen lernen. Liegt die Problemzone zum Beispiel im Gesicht, ist die psychische Belastung besonders hoch. Jugendliche teilen sich oft das Leid der Pubertätsakne, wissen aber, dass diese mit der vollzogenen Hormonumstellung Geschichte sein wird. Anders liegt die Situation bei der Diagnose von Couperose, die sich mit zunehmendem Alter verschlimmert.





Beschreibung der Couperose

Couperose wird oft fälschlicherweise als geplatzte Äderchen bezeichnet. Feine, bläulich-rote Äderchen durchziehen die Gesichtshaut, besonders auf den Wangen und der Nase. Die Äderchen sind aber keinesfalls geplatzt, sondern stark überdehnt.



Couperose
Couperose @iStockphoto/Jodi Jacobson

Diese Krankheit verursacht keine Schmerzen, doch können die seelischen Auswirkungen - besonders bei jüngeren Patienten - stark beeinträchtigend wirken. Bei entsprechender Veranlagung und schwachem Bindegewebe kann Couperose immer dann entstehen, wenn die Durchblutung der Haut stark erhöht wird. Solche Auslöser können Bluthochdruck, extreme Sonneneinstrahlung, ein Übermaß an Alkohol, Kaffee und scharfen Gewürzen sein. Auch Schwangerschaft ist ein Risikofaktor. Die Auswirkungen können durch nervliche Belastungen, Aufregung, Schadstoffbelastung und Behandlungen mit Cortison verstärkt werden.

Behandlung von Couperose

Was sie selbst tun können, mildert möglicherweise die sichtbaren Äderchen und das kosmetische Problem verkleinert sich. Von selbst geht Couperose allerdings nicht weg. Verzichten sie auf die oben genannten Auslöser, zumindest sollten sie diese einschränken. Zusätzlich haben sich Vitamin-K-haltige Cremes bewährt, die regelmäßig angewendet werden müssen, damit sie eine Milderung erzielen können. Auf Mittel gegen andere Hauterkrankungen wie Akne sollten sie verzichten. Vielfach regen sie die Durchblutung an, was das Hautbild bei Couperose verschlechtert.

Zu Hause können sie lauwarme Kompressen mit Zinnkraut, Arnika oder Rosskastanie probieren. Sie kräftigen das Bindegewebe, was die Ausbreitung der sichtbaren Äderchen vorbeugt. Bewährt haben sich auch kühlende Gele mit Eukalyptus, Minze oder Kampfer.

Sind sie mit der erzielten Wirkung dieser Hausmittel nicht zufrieden oder wollen sie eine dauerhafte Lösung, bleiben ihnen zwei weitere Möglichkeiten der Behandlung: Die erste ist die Laser-Therapie, die ihr Dermatologe durchführen kann. Die zweite Möglichkeit gegen Couperose ist die ELOS-Therapie. Die bläulichen Äderchen werden durch die Kombination von energetischen Lichtpulsen und Radiofrequenzstrom verödet. Der Vorteil der ELOS-Methode ist, dass die Wellenlängen der Strahlen individuell eingestellt werden. Das umliegende Gewebe wird verschont, nur die Couperose wird behandelt. Möglicherweise empfiehlt ihr Arzt diese Methode, da es Anzeichen gibt, dass sie die Bildung des hauteigenen Kollagen befördert.



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