Einmal im Leben erwischt es jeden: Im Schädel hämmert und klopft, sticht und pulsiert es, die Schmerzen ziehen sich wie eine Kappe aus Stahl, die sich immer weiter verengt, über den Kopf oder sprengen beinahe eine seiner Seiten. Kopfschmerzen (auch: Cephalgie, Kephalalgie) plagen mittlerweile 70 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben. Obwohl sie als Volkskrankheit und modernes Phänomen betrachtet werden, plagten sie unsere Vorfahren schon viel früher: Bereits in der Antike und früher litten die Menschen unter Cephalgien und probierten sich in den unterschiedlichsten Therapieansätzen, angefangen von der Schädelöffnung bis hin zur Kräutermischung, die Hippokrates seinen Patienten empfahl auf ihren Kopf zu legen.
Unter Kopfschmerzen fasst man allgemein gesprochen Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes zusammen. Ihre Varianten sind ebenso vielfältig wie ihre Ursachen und Therapiemethoden - mit einer Schmerztablette ist es eben nicht immer getan. Kopfschmerzen können eine eigenständige Krankheit sein, sie können genauso gut aber auch als Symptom auf eine andere Erkrankung hinweisen. Beeinträchtigen die Schmerzen und/oder die Begleiterscheinungen den Alltag von Betroffenen, sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert und das Krankheitsbild abgeklärt werden. Kopfschmerzen sind keine Einbildung oder Wehwehchen, sie können je nach Ausprägung das Leben entscheidend prägen. Nur wer sich in ärztliche Behandlung begibt vermeidet eine möglicherweise lebenslange Karriere als Schmerzpatient.
Kopfschmerzen
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