Die Epi-Lasik ist eine Kombination der zwei Operationsformen PRK und Lasik. Der Name ist eine Abkürzung von Epitheliale Laser in situ Keratomileusis und beschreibt den Inhalt des Verfahrens: Das Epithel, die oberste Augenhornschicht, wird mit einem Separator, der einem Mikrokeratom vergleichbar ist, gelöst und aufgeklappt. Das Epithel ist mit ungefähr 0,15 mm Durchmesser im Gegensatz zum 0,15 mm dicken Flap bei Lasik deutlich dünner und enthält kein weiteres Zellgewebe der Augenhornhaut.
Nach der Lösung des Epithelfensters wird die Augenhornhaut mit dem Excimerlaser abgeschliffen und dadurch die Fehlsichtigkeit korrigiert. Abschließend wird das Epithelfenster wieder zurückgeklappt und mit einer therapeutischen Kontaktlinse für 3 bis 5 Tage fixiert, um den Heilungsprozess zu sichern. Die Heilung dauert bei der Epi-Lasik ungefähr eine Woche und damit länger als bei der Lasik. Außerdem gibt es leichte postoperativen Beschwerden wie Fremdkörpergefühl, Tränen oder Brennen.