Ein Leben ohne Sehhilfe ist für viele Menschen nach wie vor ein sehnlicher Wunsch. Brillen erweisen sich bei vielen Aktivitäten als hinderlich, Kontaktlinsen kann nicht jeder tragen. Was früher für manche ein lebenslanges Problem war, ist heute jedoch behandelbar. In fast 90 Prozent aller Fälle lassen sich die vorhandenen Fehlsichtigkeiten durch einen kleinen chirurgischen Eingriff beheben. Patienten, die bisher unter Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Stabsichtigkeit litten, können so wieder ein normales Sehvermögen erlangen.
Die zwei wichtigsten Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit zurzeit heißen Lasik und Lasek, beides Operationsformen, bei denen Augenlaser zum Einsatz kommen. Der Nutzung von Lasern ab 1986 markiert einen Meilenstein in der Augenchirurgie, denn dadurch wurden erstmals hochpräzise Schnitte auf Mikroebene möglich. Für die Patienten bedeutete dies: Bei Lasik und Lasek können Chirurgen genauer operieren, der Operationsverlauf und die Heilung werden für den Patienten angenehmer, Komplikationen und postoperative Risiken nehmen allgemein ab.