Lasik-Methoden
Innerhalb der Laser-Augenchirurgie ist die Lasik-Operation die am meisten angewandte Form zur Behebung von Fehlsichtigkeit. Erstmals eingesetzt wurde das Lasik-Verfahren 1989, seitdem gab es eine Vielzahl von Weiterentwicklungen, sodass heute in der chirurgischen Praxis verschiedene Lasik-Methoden angewandt werden, die alle auf dem gleichen Grundprinzip basieren. Der Name Lasik leitet sich von der Bezeichnung "Laser in situ Keratomileusis" her und bedeutet sinngemäß lasergestützte Augenhornhautchirurgie. Die Lasik-Methoden lösten die radikale Keratotomie ab und ermöglichten präzisere, schmerzfreie Eingriffe bei gleichzeitiger schneller und relativ angenehmer Heilung für den Patienten.
Heute gelten die Lasik-Methoden als erprobte und bewährte Behandlungsverfahren der refraktiven Chirurgie für Fehlsichtigkeit vor allem in den Bereichen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit. Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) und die Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) haben die Lasik-Operation als "wissenschaftlich anerkanntes Verfahren" bewertet, die heute fester Bestandteil der augenchirurgischen Praxis sind.
Zu den Lasik-Operationen gibt es zahlreiche Studien und Langzeituntersuchungen, welche die Erfolgschancen dieser Operationsform überwiegend positiv bewerten. Je nach verwendeter Lasik-Methode und Stand der Technik liegen die Erfolgsraten zwischen 80 und 95 Prozent.
Den Untersuchungen zufolge konnte durch eine Lasik-Operation die Fehlsichtigkeit in der großen Mehrzahl der Fälle zuverlässig verbessert werden. Das Komplikationsrisiko während eines Lasik-Eingriffs liegt unter einem Prozent. So sind denn auch die meisten Menschen, die sich einer Lasik-Operation unterzogen haben, mit dem Ergebnis sehr zufrieden und würden diese Operationsform wieder wählen und weiterempfehlen.
Das klassische Lasik-Verfahren korrigiert die Fehlsichtigkeit durch einen chirurgischen Eingriff an der Augenhornhaut (Kornea). Dazu präpariert der Arzt mithilfe eines computergestützten mikrochirurgischen Hobels (Mikrokeratom) einen sogenannten Flap, eine 0,15 mm dünne Lamelle, in die Hornhaut, die sich umklappen lässt und so den Raum schafft für die eigentliche Korrektur. Diese erfolgt mit dem Excimer-Laser, einem Speziallaser, der nun wenige Nanometer der Hornhaut abträgt, was die falsche Brechkraft der Hornhaut optimiert und so die Fehlsichtigkeit behebt. Anschließend wird der Flap wieder zurückgeklappt und verwächst schnell und relativ schmerzarm mit der Hornhaut.
Alle Lasik-Methoden basieren auf diesem Grundprinzip. Die ursprüngliche Lasik-Methode kommt heute noch zum Einsatz und wird als klassisches Lasik-Verfahren bezeichnet. Im Laufe der Zeit entwickelte die Medizintechnik weitere technische Varianten. Dazu zählen unter anderem die Wellenfront-Lasik, die Femto-Lasik, die Topolink-Lasik und Epi-Lasik.
Lasik, Lasek & Co
Behandlungsvoraussetzungen
Die wichtigsten Augenlaserverfahren
Lasik-Methoden
Femto-Lasik
Wellenfront-Lasik
Topolink-Lasik
Epi-Lasik
Lasek-Methode
Operation
Nachsorge
Vorteile von Lasik/Lasek-Operationen
Risiken von Lasik/Lasek-Operationen
Lasik/Lasek-Operationen im Ausland
Lasik/Lasek-Reisen
Sicherheit
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