Risiken von Lasik/Lasek-Operationen
Jeder chirurgische Eingriff birgt mögliche Risiken in sich, das gilt auch für Lasik/Lasek-Operationen. Bei der Operation oder während der Heilung können bestimmte Komplikationen auftreten, die man kennen sollte.
Beim Eingriff kann es zu Schnittkomplikationen kommen - in diesem Fall muss die Operation unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden. Dieses Risiko besteht nur bei der klassischen Lasik sowie bei Lasek und liegt unter einem Prozent. Jede offene Wunde läuft Gefahr, sich zu entzünden. Bei Lasik/Lasek Operationen treten Infektionen in zwei Prozent der Fälle auf. Häufig klagen Patienten in den ersten Monaten über Trockenheit im Auge, die mit regelmäßiger Augentropfengabe behandelt werden kann.
Beim Anwachsen der Augenhornhautklappe kann es in einigen Fällen zu Problemen kommen. So kann Augenhornhaut unter den Flap wachsen und eventuell zu einer Sehverschlechterung führen, die eine zweite Operation erforderlich macht. Auch das Reiben der Augen in der Heilungsphase kann zu einem Verrutschen des Flaps führen und einen erneuten Eingriff nach sich ziehen.
Zu den seltenen möglichen Langzeitproblemen zählt die Verschlechterung des Sehvermögens in der Dämmerung und bei Nacht. Patienten, bei denen diese Beschwerden beobachtet wurden, klagten über Blendungsempfindlichkeit, Lichthöfe (Halos) und unscharfes Sehen zu diesen Tageszeiten.
Trägt der Chirurg zu viel oder zu wenig Augenhornhaut bei der Operation ab, ist das Ergebnis nicht optimal. Wenn der Patient nach dem Eingriff nicht die angestrebte Normalsichtigkeit erreicht, kann eine Nachoperation die Brechkraft des Auges verbessern.
Lasik, Lasek & Co
Behandlungsvoraussetzungen
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