Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage ist eine der jungen Massagemethoden. Entwickelt wurde sie im Selbstversuch von der Physiotherapeutin Elisabeth Dicke in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Einsatz findet sie bei den unterschiedlichsten Beschwerden wie beispielsweise Kopfschmerzen, Erkrankungen des Nervensystems und der Wirbelsäule oder Durchblutungsstörungen. Ein besonderer Bereich, in dem die Bindegewebsmassage ihren Einsatz findet, ist die Geburtsvorbereitung sowie die Frauenheilkunde.
Die Bindegewebsmassage zählt zu den reflektorischen Massagen und erhebt somit den Anspruch, nicht nur der behandelten Stelle Linderung zu verschaffen, sondern auch Einfluss auf innere Erkrankungen nehmen zu können. Das oberste Ziel der Bindegewebsmassage ist dabei, einen Spannungsausgleich im Bindegewebe zu erzeugen und Organe in ihrer Arbeit anzuregen.
Die spezielle Massagetechnik ermöglicht es, das Bindegewebe direkt zu massieren und somit die Durchblutung in den behandelten Gebieten anzuregen. Die Wirkung der Massage wird dabei von dem Patienten unmittelbar wahrgenommen.
Bindegewebsmassagen werden im Rahmen einer Therapie mit mehreren Sitzungen durchgeführt. Innerhalb der Therapie steigt die Dauer der Behandlungen an. Angefangen wird dabei häufig bei einer knappen Viertelstunde bis man im Verlauf schließlich fast eine Stunde Therapiedauer erreicht. Bevor allerdings eine Therapie begonnen wird, erfolgt in einer ersten Sitzung eine Untersuchung des Bindegewebes durch Ertastungen. Dabei muss unter anderem vom Therapeuten herausgefunden werden, ob Spannungsunterschiede vorliegen und wie viel Wasser im Bindegewebe eingelagert ist.
Massage
Wirkung von Massagen
Massagetechniken
Medizinisch indizierte Massagen
Bindegewebsmassage
Colonmassage
Klassische Massage
Lymphdrainage
Periostmassage
Wellness-Massagen
Hot Stone Massage
Klangmassage
Reflexzonenmassage
Shiatsu
Tuina
Massagezubehör
Kostenübernahme von Massagen
Anzeige: