Neben den medizinisch indizierten Massagen, die der Linderung und Heilung bei einem bestimmten Krankheitsbild dienen und als Therapieformen wissenschaftlich bewiesen und anerkannt sind, existiert auch eine Vielzahl weiterer Massagearten, die vornehmlich der Entspannung dienen. Zu diesen Massagen zählt man die unterschiedlichsten Techniken aus den verschiedensten Kulturkreisen, die vor allem aufgrund des seit Jahren anhaltenden Wellness-Trends Einzug in deutsche Praxen und Massagestudios gehalten haben.
Massagetechniken aus Indien und China, Vietnam und Japan, aus Afrika und Amerika, Hawaii und Australien werden mittlerweile auch in den meisten deutschen Städten angewendet und verhelfen der dankbaren Kundschaft zu mehr Wohlbefinden, einer besseren Durchblutung und einem besseren Körpergefühl. Unterstützend finden häufig Öle und Düfte, Farben und Licht, Klang und Steine Anwendung. Der Unterschied zu den medizinisch angewendeten Massagen besteht darin, dass die medizinische Wirkungsweise, beispielsweise eine verdauungsfördernde, regenerative oder Abwehrkräfte stimulierende Wirkung, in klinischen Studien und Tests bisher nicht oder kaum nachgewiesen werden konnte. Das ist übrigens auch ein Grund dafür, dass die Kosten für diese Massagen wie etwa Shiatsu oder die Reflexzonenmassage nicht oder nur selten von den Krankenkassen übernommen werden.