Bolivien - Sehenswürdigkeiten
Bolivien ist vor allem durch seine unterschiedlichen Regionen gekennzeichnet, die in erster Linie Naturliebhabern einiges zu bieten haben. Zum Beispiel bietet eine Tour in die Anden oder in den Regenwald vor allem für Europäer unglaubliche Naturerlebnisse. Das Entdecken der Flora und Fauna im lateinamerikanischen Bolivien ist daher absolut empfehlenswert.
Aber auch kulturell hat Bolivien einiges zu bieten. Zur Zeiten der Inkas herrschte in Bolivien eine Hochkultur, die bis heute Spuren hinterlassen hat. Als Tourist sollte man sich auf jeden Fall auf die Suche nach diesen Spuren machen. Zudem hat Bolivien durch die spanischen Kolonisten eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die sich in den Städten anhand vieler Bauwerke nachvollziehen lässt.
Grundsätzlich wird die bolivianische Kultur neben der Landschaft durch die vielen verschiedenen ethnischen Gruppen bestimmt, die wiederum die Sehenswürdigkeiten für die Touristen bestimmen.
Die Folklore unterschiedlicher Regionen ist jeweils geprägt von den Lebensbedingungen und dem meist rauen und harten Arbeitsalltag in den Klimazonen. Geneigte Touristen können von der Landbevölkerung am besten in das kulturelle Erbe, die Mythen, Erzählungen und Riten eingeführt werden. Auch in den Städten gibt es aber viele Folklorefeste, auf denen getanzt und gesungen wird. Vor allem die bolivianischen Tänze sind ja weltbekannt, so dass man sich solche Vorführungen nicht entgehen lassen sollte.
Bolivien ist - was den Tourismus betrifft - noch nicht wirklich erschlossen, jedoch steigen die Touristenzahlen jährlich an und dementsprechend versucht das Land auch in den Tourismus zu investieren und ihn zu fördern. Nur ein geringer Bruchteil der Touristen reist dabei in die wildromantischen und wenig erschlossenen Gebiete Boliviens, obwohl sich diese besonders für Naturfreunde anbieten. Allein in der Gegend des Amazonasbeckens gibt es über 20 Nationalparks, die Besucher mit ihrer Flora und Fauna begeistern. Am bekanntesten ist dabei wohl der Noel-Kempff-Mercado-Nationalpark, weil dieser erst vor 6 Jahren zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt wurde. Aber auch alle anderen Parks sind sehr empfehlenswert. Man sollte sich vor Ort über die verschiedenen Parks informieren und dann nach eigenen Vorlieben eine Tour durch einen oder mehrere Parks antreten.
Wenn man in diese naturbelassenen ländlichen Gegenden reist, muss man sich aber im Klaren sein, dass diese Teile Boliviens noch relativ unerschlossen sind. Viele Hotels entsprechen nicht europäischen Standards, das Klima ist sehr gewöhnungsbedürftig - vor allem für Europäer - und in den hoch gelegenen Gebieten kann man leicht an der Höhenkrankheit erkranken. Dagegen empfehlen die Einheimischen den Coca-Mate-Tee. Der Coca-Anbau, der vor allem von Amerika so verdammt wird, ist ebenfalls eine Sehenswürdigkeit, genauso wie die Herstellung des eben erwähnten Tees. Was die Höhenkrankheit betrifft, sollte man außerdem auf schwere Speisen und Alkohol verzichten.
Die meisten Touristen zieht es aber sowieso eher in die Städte beziehungsweise hauptsächlich in die Hauptstadt und den Regierungssitz Boliviens. Hauptstadt ist Sucre, die Regierung befindet sich aber im über 4000 Meter hoch gelegenen La Paz, das damit im Guinnessbuch der Rekorde mit dem höchst gelegenen Regierungssitz der Welt steht. In diesen beiden Städten kann man in erster Linie die oben bereits erwähnten Spuren der Kolonialzeit finden, denn Sucre und La Paz verfügen über eine Vielzahl von Bauten aus dieser Zeit.
Ein ebenfalls immer beliebter werdendes Ziel für Touristen in Bolivien ist Potosí. Hier findet man einige Bergbauminen, die nur noch teilweise in Betrieb sind. Für Touristen gibt es spezielle Führungen, die die Bedeutung des Bergbaus für Bolivien erklären. Darüber hinaus gibt es in Potosí diverse bauliche Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Neben den Städten ist Bolivien aber auch wegen seiner Seen bekannt, allen voran wegen dem Titicaca-See. Hier findet man auch die so genannten Heiligen Inseln, die auf keiner Touristentour fehlen dürfen. Weiterer Touristenmagnet ist das Salar de Uyuni, der größte Salzsee des gesamten amerikanische Kontinentes. Hier ist der Tourismus wie in den größeren Städten bereits auf dem Vormarsch, jedoch muss man nirgends in Bolivien Angst vor Massentourismus oder Ähnlichem haben, denn trotz aller Schönheit und Sehenswürdigkeiten ist Bolivien noch vom Tourismus relativ unentdeckt.
Als Tourist muss man sich in jedem Fall keine Sorgen machen wie man von A nach B kommt. Aus Sicht der Infrastruktur ist Bolivien nämlich sehr wohl erschlossen und auf Grund des niedrigeren Lebensstandards sind gemietete Autos und öffentliche Transportmittel vor allem für europäische und speziell deutsche Verhältnisse mehr als günstig. Zu einem guten Preis kann man also viele Sehenswürdigkeiten Boliviens entdecken.
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