
Größere Fundmengen gibt es dann für die Zeit ab etwa 4500 vor unserer Zeitrechnung, so dass davon ausgegangen werden kann, dass bereits zu dieser Zeit eine Besiedlung des Gebietes des heutigen Kölns stattgefunden hat. Dies ist natürlich vor allem auf den fruchtbaren Boden in der Rheingegend zurückzuführen, der immer neue Siedler und Ackerbauer anzog. Des Weiteren finden Archäologen auch immer wieder Überreste von bandkeramischen Siedlungen und von da an ist eine durchgehende Besiedlung nachzuweisen. Genaueres kann aber natürlich über Köln erst mit der Besiedlung durch die Römer gesagt werden, die in etwa mit der Eroberung des Rheingebietes durch Caesar beginnt. Am Rhein gab es lange Zeit bevor Caesar einmarschierte eine kleine Ubier-Siedlung, die Oppidum Ubiorum genannt wurde. Die römische Kaiserin Agrippina soll in dieser Siedlung geboren worden sein, weshalb die Ansiedlung zur Römerzeit "Colonia Claudia Ara Agrippinensium" (kurz CCAA) genannt wurde. Wahrscheinlich ist dies aber nicht ganz richtig und Agrippina ist wohl lediglich durch die kleine Siedlung gereist.