Sehenswürdigkeiten Lanzarote
Arrecife
Die Hauptstadt der Insel ist ideal für einen Einkaufsbummel. Neben kleinen Boutiquen findet man hier auch größere Geschäfte. In Cafes und Eisdielen kann man nach seinem "Bummel" entspannen. Doch nicht nur "Kaufsüchtige" kommen hier zu ihrem Vergnügen. Das Archäologische Museum im Castillo de San Gabriel überzeugt auch Museumsmuffel mit seinem grandiosen Ausblick auf die Stadt.Auch das Museum für Zeitgenössische Kunst, das im Castillo de San José untergebracht ist, ist einen Besuch wert. Hier kann man Werke von joan Miró, Oscar Domínguez und vielen bekannten Künstlern Spaniens und der Kanaren bewundern.
Costa Teguise
Costa Teguise ist eine kleine Touristenstadt mit einigen Ferienanlagen und Hotels. Der gräuliche Sandstrand von Playa del Jablillo wird von schwarzen Lavafelsen eingerahmt. Der für Surfer am besten geeignete Strand ist der von Playa de las Cucharas.
Mehrere Geschäfte und Boutiquen laden auch hier zu einem kleinen Einkaufsbummel ein. In kleinen Cafés trifft man sich anschließend zu einem kleinen Umtrunk.
Das sportliche Angebot geht von Windsurfin bis hin zum Tauchen. Darüber hinaus ist in Costa Teguise der einzige Golfplatz der Insel zu finden. Mit seinem gepflegten 18-Loch-Platz, kann er mit internationalen Golfplätzen mithalten.

Fundación César Manrique
Inmitten eines schwarzen Lavafeldes liegt das einstige Wohnhaus des Künstlers. In diesem Haus kann man die Kreativität regelrecht fühlen. Wer das heute öffentlich zugängliche Haus besichtigt, wird aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. César Manrique baute sein Haus nicht nur aus Beton und Stein. Nein er nutze Luftblasen in der Lava, um diese in Wohnräume umzubauen. Ein einfacher Feigenbaum, der noch heute in diesem Haus wächst, brachte den Künster auf die Idee, diese Lavablasen räumlich zu nutzen. "Löcher" in der Lavadecke dienen nicht nur der Belüftung, sondern auch als natürliche Fenster. In der Innen- ausstattung finden sich einige Werke des Künstlers wieder.

Teguise
Die Altstadt der einstige Hauptstadt der Insel steht heute unter Denkmalschutz. Jeden Sonntag findet hier ein Markt statt, auf dem hauptsächlich Kitsch und Touristensouveniers angeboten werden. Es ist ratsam an einem anderen Tag die Stadt zu besuchen, um ihren eigenen Charme besser kennenzulernen. Allein die Besichtigung der historischen Gebäude, wie die Casa Torres, Casa Cuartel und die Kirchen Santo Domingo, San Miguel und San Francisco erinnern an längst vergangene Zeiten.
Auf dem Montana de Guanapay überwacht das Castillo Santa Bárbara die Stadt. Hier sollten früher Feinbeobachtungen die Hauptstadt vor Piraten und anderen Angreifern warnen und ggf. auch Schutz bieten.
Arrietta
Das kleine verschlafene Fischerdorf ist ideal für die, die gerne frischgefangenen Fisch essen möchten. Als beliebtes Fotomotiv dienst das pavillonartige "Blaue Haus".
Jameos del Agua
Eins der meist besuchten Touristenziele ist die Lavagrotte, die aus einem Vulkanausbruch der Montana Corona entstanden ist. Jameos del Agua ist ein kleiner Teil eines 7 km langen Lava-tunnels, der vom Vulkan bis zum Meer führt. Wieder einmal besticht César Manrique mit seinem Geschmack, den er beim Ausbau der Höhlen und Gärten bewiesen hat. Im Herzen der Lavagrotte befindet sich ein Bar-Restaurant mit Tanzfläche. Wenn man über eine Treppe in die Lavagrotte hinabsteigt, dass das Naturphänomen, winzige "Allbino-Krebse" betrachten, die sich in dem kleinen Salzsee befinden. Normaler Weise leben diese kleinen Tierchen in den schwarzen Tiefen der Ozeane. Wie genau sie in diesen See kamen, ist bis heute nicht geklärt. In der Casa de los Volcanes (Haus der Vulkane) befinden sich nicht nur eine seismograph-ische Messstation. Hier können Touristen sehr viel über Vulkanologie erfahren. In einem unterirdischen Saal findet man ein Auditorium, wo ca. 500 Personen Platz finden. Es werden Klassische- und Popkonzerte organisiert.
Cueva de los Verdes
Diese Lavatunnel gehören ebenfalls zu dem, der, aus dem auch Jameos del Agua entstanden ist. Hier hat man sich jedoch auf seine urprüngliche Schönheit besonnen sein Aussehen schwerwiegend verändert. Es lohnt sich aber an einer der 40 minütigen Führungen teilzuneh- men. Auch hier gibt es einen Konzertsaal, in dem nur die Bühne gemauert wurde.
Orzola
Hier bekommt man den besten und frischesten Fisch serviert. Das kleine Fischerdorf am nördlichsten Punkt der Insel ist darüberhinaus auch noch der Verbindungspunkt zur Insel La Graciosa. Die kleine Insel beherbert nur ein Hand voll Einwohner. Es gibt nur wenige Ge- schäfte und doch kommen einige Touristen hierher. Man kann faulenzen, schnorchel oder auch mit dem Mountainbike die Insel erkunden.
Mirador del Río
Hier wurde in den 80´er Jahren ein Teil der TV-Serie "Tim Taler" gedreht. Viele erinnern sich sicherlich an das Heim des Barons, der einem Jungen sein Lachen abkaufte. Das ist Mirador del Río. Hier können Besucher nicht nur weiter Kunstwerke von César Manrique bewundern, sondern auch einen tiefen Blick auf die Insel La Graciosa werfen. 475 m oberhalb des Strandes hat man einen erstklassigen Überblick.
Haría
Diese schmuckhafte kleine Dorf liegt mitten im "Tal der 1000 Palmen". Der Name des Tals entstammt einer alten Tradition, wonach für jedes neugeborene Kind eine Palme gepflanzt wird. Diese stehen unter einem besonderen Schutz und dürfen nicht gefällt werden, bevor sie nicht tatsächlich absterben. Durch den wachsenden Bedarf an Bauland kommt es leider oft dazu, dass Einheimische oder andere Interessenten versuchen, die Bäume so zu schädigen, dass sie frühzeitig absterben.
Um die Schönheit des Dorfes erkunden zu können, sollte man ggf. das Auto am Rande der Stadt abstellen und zu Fuss weitergehen.
La Santa
Hier finden sportbegeisterte den Ort ihrer Träume. Das Sportzentrum ist nicht nur für Urlauber, die sich sportlich im Urlaub betätigen wollten, geeignet. Viele Spitzensportler kehren hier ein. Man kann alle leichtathletischen Disziplinen ausser Hammerwerfen trainie- ren.

Parque National de Timanfaya
Besucher des Nationalparks haben 2 Möglichkeiten, die "Feuerberge" zu besichtigen. Entweder man setzt sich in einen Bus und läßt sich durch den Park fahren, oder man reitet auf einem Dromedar in einer Karawane.
Die beeindruckende Mondlandschaft in ihren zahlreichen Farben ist auf jeden Fall eine Rundfahrt wert. Im Zentrum der aktiven Vulkanlandschaft wird jeder Besucher feststellen, dass hier der Boden viel heisser ist. Um die Hitze der Erde zu demonstrieren, werden in einem ca. 0,5 m tiefen Loch vertrocknete Büsche, verbrannt. Sie entzünden sich nur durch die Hitze.
An anderen Stellen, wurden Metallrohre in die Erde eingelassen. Wenn man hier Wasser hineinschüttet, kommt es nur nach Sekunden zu einem Dampfausstoss. Wer Interesse an einem "natürlich gegarten" Hähnchen hat, ist hier genau richtig. In dem Restaurant El Diabolo wird das Fleisch über einem scheinbar tiefen Loch auf einem Rost gegrillt - nur durch die Erdwärme. Der Grill hat eine Tiefe von nur 6 Metern und es wurden Grilltemperaturen von 300°C gemessen.
El Golfo
Diese Naturerscheinung ist mit keiner Anderen vergleichbar. Von einem Aussichtspunkt ergibt sich ein wunderschönes Farbenspektakel:
Links der tief blaue Atlantik; dann der dunkelgrau-schwarze Sandstrand; und die Lagune El Golfo mit dem intensiv grünen Wasser. Das Ganze wird von wettergegerbten Felswänden eingerahmt.

Playas de Papagayo
Die schönsten Strände von Lanzarote befinden sich im Süden. Die Playas de Papagayo sind natürliche, weisse Sandstrände. Sie sind nur über Schotterpisten mit dem Auto, mit dem Boot, der zu Fuss erreichbar.
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