Toskana Sehenswürdigkeiten I
Die Toskana bietet für die unterschiedlichsten Besucher und Urlauber viele verschiedene Sehenswürdigkeiten. Allein die Naturlandschaften sind natürlich bereits absolut sehenswert. Die Besonderheit der Naturlandschaft in der Toskana ist in vielen Fällen die Unberührtheit. Teilweise kann man zum Beispiel Sonnenauf- und Untergänge an unberührten Stränden beobachten. In vielen Fällen sind an diesen Stränden übrigens auch Hunde zugelassen, so dass man auf die vierbeinigen Freunde nicht verzichten muss.
Eine gegensätzliche Sehenswürdigkeit ist die toskanische Berglandschaft, zum Beispiel die so genannte Pesciatiner Schweiz, die nördlich von Pescia zu finden ist. Dort kann man ebenso stundenlang wandern ohne auch nur einer einzelnen Person zu begegnen. Die Flora und Fauna ist hier oft sehr beeindruckend und daher sind Strecken durch die Berge sehr beliebt. Aber auch geführte Wanderungen in einer Gruppe sind zu empfehlen, denn Einheimische können Touristen zu den verschiedenen kleinen Sehenswürdigkeiten wie kleinen Bergdörfern mit urigen Pfarrkirchen führen. Das gleiche gilt für die Landschaft der Abetone-Pistoieser Berge. Hier kann man auf den Spuren Hannibals wandern, denn über diesen Weg soll der Feldherr mit seinen Elefanten Richtung Rom gezogen sein.
Hier hat sich außerdem in den letzten Jahrzehnten ein Skigebiet herausgebildet, so dass die Toskana auch im Winter ein anziehender Platz ist.
Wenn man von den Sehenswürdigkeiten der Toskana spricht, denkt man aber meist weniger an die landschaftlichen Attraktionen, sondern eher an die kulturellen Sehenswürdigkeiten und die vielen alten Städte. Weltberühmt ist natürlich die Hauptstadt Florenz. Allein hier gibt es unglaublich viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Dom, der der drittgrößte Dom Italiens und ebenfalls einer der größten Europas ist. Beeindruckend ist natürlich vor allem die Kuppel dieses Doms, die architektonisch ihresgleichen sucht. Außerdem hat man von dort einen umwerfenden Blick über die Stadt und unter anderem auf die Uffizien, die Kunstsammlung, die man unbedingt besuchen sollte. Bei einem Besuch in Florenz darf man außerdem die Ponte Vecchio und die Bauwerke aus der Zeit der Renaissance nicht verpassen. Dazu zählen die diversen Paläste, die nicht nur die reichsten, sondern auch die klügsten und begabtesten Köpfe Italiens einst beherbergten. Florenz besitzt unzählige Kultur- und Kunstschätze wie zum Beispiel den David des Michelangelos und vieles mehr. Wer sich nach soviel Kunst und Kultur erst einmal erholen will, kann in Florenz aber natürlich auch sehr gut flanieren und shoppen.
Ähnlich interessant wie Florenz ist Pisa. Ein Besuch des schiefen Turms von Pisa ist natürlich obligatorisch, wobei es vom momentanen Zustand des Turms abhängt ob er bestiegen werden kann oder nicht. Gesehen haben muss man ihn aber in jedem Fall. Wegen des schiefen Turms geraten die anderen Bauwerke und Sehenswürdigkeiten Pisas oft zu Unrecht ins Hintertreffen. Pisa wurde ursprünglich von Griechen gegründet, dementsprechend finden sich hier und dort Zeugen dieser Zeit, obwohl Pisa heute eine junge und dynamische Universitätsstadt ist.
Als nächste Stadt sollte man wohl Siena erwähnen, die ebenfalls eine wechslungsreiche Geschichte hinter sich hat. Empfehlenswert ist es der Stadt während der alljährlichen Pferderennen einen Besuch abzustatten. Allerdings herrscht dann natürlich ein großer Trubel, so dass man die mittelalterliche Architektur nicht unbedingt genießen kann. Gleiches gilt für den beeindruckenden Dom, der unbestritten der schönste gotische Bau in ganz Italien ist. Ähnliches gilt für den historischen Stadtkern. Außerdem kann man um Siena herum die legendären Weinberge bewundern, die die Geburtsstätte des Chiantis sind.
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