Generell bezeichnet man Schlafstörungen als Dyssomnie. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass der Schlaf in Bezug auf seine Dauer, Qualität oder seinen Ablauf beeinträchtigt ist. Dabei unterscheidet man prinzipiell in Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und Tagesmüdigkeit. Der Begriff der Einschlafstörungen umfasst alle Störungen die dazu führen, dass Betroffene nicht in den Schlaf finden. Liegt eine Durchschlafstörung vor, wachen die Patienten im Schlaf auf und finden schlecht wieder zur nächtlichen Ruhe. Ein- und Durchschlafstörungen fasst man an manchen Stellen auch unter der Bezeichnung Insomien zusammen. Die Tagesmüdigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene tagsüber aus ganz unterschiedlichen Gründen derart müde sind, dass sie zwischenzeitlich einschlafen. Sie ist auch unter dem Namen Hypersomnie bekannt.
Eine Einteilung aller möglichen Schlafstörungen ist allerdings nicht so einfach wie es scheint: Verschiedene Quellen widersprechen sich, obwohl viele Einteilungen auf der "International Classification of Sleep Disorders" beruhen. Auch der nachfolgende Überblick, der jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, orientiert sich an dieser Basiseinteilung.