Im Gegensatz zu den intrinsischen Störungen liegen Entstehung und Entwicklung der extrinsischen Insomnien in äußeren Faktoren begründet. Äußere Faktoren können eine ungewohnte Schlafatmosphäre ebenso umfassen wie Nachtarbeit oder die Einnahme von Medikamenten. Im Gegensatz zu intrinsischen Störungen liegen den Insomnien also nicht primär psychologische oder physiologische Störungen zugrunde.
Extrinsische Schlafstörungen lassen sich deutlich schneller und einfacher beseitigen als intrinsische Störungen - meist reicht bereits eine Verhaltensänderung, um eine Besserung zu erreichen. Das gilt aber natürlich nur für den Fall, dass sich aus der eigentlich extrinsischen Störung keine intrinsische entwickelt hat. Deshalb gilt: Schlafstörungen sollten ernst genommen und schnellstmöglich therapiert werden. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über die verschiedenen Formen der extrinsischen Störung.