Jeden Abend begeben wir uns zu Bett, sinken ins Kissen und bald gleiten wir hinab in den Schlaf, der uns Entspannung, Erholung und Regeneration verschafft. Aber nicht nur das: Im Schlaf rekapitulieren wir Gesehenes und Erlebtes, er hilft uns, Informationen zu ordnen und traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Schlaf ist für uns also lebenswichtig, schlafen wir nicht, leiden psychische und physische Gesundheit. Kein Wunder, dass Schlafentzug seit jeher auch als Folterinstrument genutzt wurde: Delinquenten wurden so lange wach gehalten bis sie entweder gestanden oder zusammenbrachen. Was aber, wenn der Schlaf unter ganz normalen Umständen einfach nicht kommen will?
Unter Schlafstörungen leidet jeder einmal, sei es aufgrund einer Erkältung, schreiender Kleinkinder oder weil ein Problem oder eine Frage sich hartnäckig festgesetzt hat und nach Antwort bzw. Lösung verlangt. Diese Schlafstörungen sind meist von kurzer Dauer und treten relativ selten auf. Daneben unterscheidet man aber auch die regelmäßig wiederkehrende, anhaltende Schlafstörung, die nach und nach die Gesundheit Betroffener angreift, sie unausgeglichen, reizbar, angespannt und unkonzentriert macht.

Schlafstörungen @iStockphoto/Alex Bramwell
Aber wann spricht man von einer harmlosen, einmaligen Schlafstörung und ab welchem Punkt von einer behandlungsbedürftigen Dyssomnie? Erfahren Sie mehr über die am weitesten verbreiteten Schlafstörungen, ihr Ursachen und Behandlungsmethoden in den folgenden Abschnitten.
Schlafstörungen
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