Was man bei der Tetanusimpfung beachten sollte

Die Tetanusimpfung wird von der ständigen Impfkommission empfohlen. Einiges sollte bei der Durchführung bei dieser Immunisierung allerdings beachtet werden: „Verschoben werden sollte eine Impfung bei Fieber oder schwerer Krankheit“, so Dr. Gerd Claussen, chirurgischer Leiter der Zentralen Notaufnahme im Elisabeth-Krankenhaus Essen, „denn dann ist das Immunsystem mit der Abwehr anderer Erreger beschäftigt und bildet womöglich keine Abwehrstoffe gegen das Tetanusgift. Eine leichte Erkältung dagegen ist kein Hindernis für eine Impfung. Zeitabstände zu anderen Impfungen muss man nicht einhalten. Nach der Impfung sollten übermäßige sportliche Aktivitäten für einige Tage vermieden werden. Als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann es innerhalb der ersten Tage an der Impfstelle zu Rötung, Schmerzhaftigkeit und Schwellung kommen, gelegentlich schwellen auch die benachbarten Lymphknoten an. Allgemeinsymptome wie Temperaturerhöhung, grippeähnliche oder Magen-Darm-Beschwerden sind selten. In der Regel sind diese Reaktionen vorübergehender Natur und klingen rasch wieder ab. Nicht geimpft werden können Personen, die nach früheren Tetanusimpfungen schwere Nebenwirkungen – beispielsweise allergische Reaktionen auf Impfstoffbestandteile – aufgewiesen haben.“

EKE

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