Frauen ab etwa dem 35. Lebensjahr haben ein erhöhtes Risiko, durch Einnahme der Anti-Baby-Pille eine Thromboseerkrankung zu erleiden. „Allerdings ist deshalb das 35. Lebensjahr nicht als absolute Grenze für die östrogenhaltige Verhütung zu sehen“, erklärt Dr. Volkmar Bongers, Gefäßspezialist im Elisabeth-Krankenhaus Essen. „Eine gesunde Frau, die sonst keine Risikofaktoren aufweist und sich regelmäßig sportlich betätigt, kann sicher auch ohne Risiko bis zum 40. Lebensjahr mit Hormonpräparaten verhüten. Kommen zur Einnahme der Pille allerdings weitere Faktoren dazu, beispielsweise Übergewicht, Krampfadern oder Bluthochdruck, erhöht sich das Risiko beträchtlich. Dann empfiehlt sich ein Wechsel des Verhütungsmittels schon ab dem 30. Lebensjahr – zur eigenen Sicherheit!“