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Anlagestrategien mit ETF`s

Exchange Traded Funds ermöglichen Anlegern eine große Vielzahl von Investmentstrategien zu verwirklichen. Die wichtigsten Anlagestrategien sind dabei zum Einen das Liquiditätsmanagement. Hier können überschüssige Barbestände in ETFs kurzfristig angelegt werden. Damit kann vermieden werden, dass Anleger Kurssteigerungen verpassen könnten oder dass sie auf eine Rendite verzichten müssten, so lange bis eine langfristige Anlageentscheidung getroffen wäre. Für institutionelle Investoren ist dieses Einlagern von nicht investierten überschüssigen Barbeständen besonders wichtig, denn eine Unterrendite zur jeweiligen Benchmark kann vermieden bzw. reduziert werden.

Natürlich ist es aber auch möglich Vermögenswerte auch in anderen Anlageformen einzulagern. Ein Beispiel dafür ist das Tagesgeld. Zum Anderen hat sich das Asset Allocation zu einer wichtigen Anlagestrategie entwickelt. Hier wird das Portfoliovermögen auf verschiedene Anlageklassen wie zum Beispiel Renten- und Geldmarktpapiere oder Aktien aufgeteilt. Aus der jeweiligen Gewichtung dieser Anlageklassen ergibt sich letztendlich das Benchmark-Portfolio. Dem gegenüber wird der Erfolg der taktischen Asset Allocation gemessen. Eine weitere wichtige Anlagestrategie ist die Core-Satellite-Strategie bei der der Leitgedanke des Investmentansatzes in der Aufteilung der Vermögenswerte in zwei Gruppen liegt.

ETFs

ETFs ©iStockphoto/TimArbaev

Hier wird der Großteil des Portfolios diversifiziert in einem Instrument angelegt. Dieses Instrument bildet einen Index ab. Der kleinere Teil des Kapitals wird jedoch aktiv gemanagt. Ziel dabei ist die Erreichung einer Überrendite zum Referenzindex. Dieser kleinere Teil soll sich unabhängig vom Core-Teil des Portfolios entwickeln. ETFs ermöglichen eine effiziente Abbildung dieser Core-Satellite-Strategien, aber natürlich ist es auch möglich diese mit anderen Wertpapieren abzubilden. Außerdem gibt es noch die Trading-Strategien. Hier ermöglichen die laufenden Preisstellungen der ETFs Anlegern, zeitnah und flexibel auf Marktschwankungen zu reagieren. So können sie zum Beispiel auf fallende (short) oder steigende (long) Kurse eines gesamten Marktes setzen. Des Weiteren erlauben ETFs auch Hedging von Aktienpositionen. Diese müssen aber auf einem Short-Index basieren. Der Vorteil dieses Hedgings mit Short-ETFs liegt im geringen Aufwand dieser Short-Position.

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