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Ayurveda Diät

Anstelle von Radikal- Diäten, Hungerkuren und Fettabsaugungen empfehlen sich sanfte Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung, die die Gesundheit fördern und eine langfristige Integration in den persönlichen Lebensstil ermöglichen.

Einen solchen Weg zum Normalgewicht und zu einer gesünderen Ernährungsweise ebnet die Ayurveda- Diät. „Ayurveda“ bedeutet übersetzt so viel „Wissen vom Leben“. Seit über 3000 Jahren thematisiert Ayurveda Methoden und Prinzipien, die zu einem gesunden, zufriedenstellenden Leben führen. Damit ist sie die älteste bis in die heutige Zeit angewandte Gesundheitslehre.

Von der Überzeugung ausgehend, dass gesunde Kost eine wichtige Grundlage der Gesundheit bildet und zu einem gesunden Geist führt, basiert die Ernährung im Rahmen der Ayurveda- Diät auf reichlich Gemüse, Getreide, Milch- und Milchprodukten. Fleisch und Eier spielen eine untergeordnete Rolle.

Ayurveda Massage

Ayurveda Massage ©iStockphoto/vkph

Nahrungsmittel aller sechs im Ayurveda bekannten Geschmacksrichtungen – sauer, süß, bitter, salzig, scharf und herb – sollten täglich mindestens einmal konsumiert werden. Um das Hungergefühl einzudämmen bieten sich bittere und herbe Speisen an, die zudem auch die Fettverdauung anregen. Pflanzliche Kost ist überaus wichtig und bildet eine der wichtigsten Grundlagen der Ayurveda- Diät.

Die Ernährung wird auf die individuelle Lebensweise und Konstitution abgestimmt, wobei sich der Ernährungsplan an den drei Konstitutions- Grundtypen – Kapha, Vata und Pita – orientiert, die in der Ayurveda- Lehre die Lebensenergie symbolisieren. Frische, natürliche und abwechslungsreiche Nahrungsmittel, die dazu leicht verdaulich sind, gelten im Rahmen der Ayurveda- Diät als qualitativ hochwertig.

Kein Lebensmittel ist verboten, jeder Speiseplan wird an die individuellen Bedürfnisse der Person angepasst. Starre Diät- Regeln existieren nicht. Die Harmonie mit dem Kosmos stellt einen unabdingbaren Aspekt dieser Diätform dar. Dies bedeutet, dass sich die Ernährung sowohl nach der Tages- als auch nach der Jahreszeit richtet. Ausreichend lange Pausen zwischen den Mahlzeiten, Nahrungsaufnahme nur bei wirklichem Hungergefühl und sich nicht völlig satt essen sind nur einige Beispiele der Richtlinien, die es im Rahmen einer Ayurveda- Diät zu befolgen gilt.

Die ayurvedische Ernährungslehre kann langfristig eingehalten werden, wobei auf Genuss nicht verzichtet werden muss. Kalorien- oder Fett- Zählen entfällt bei dieser Form der Ernährungsumstellung. Da keine Lebensmittel entbehrt werden müssen, ist eine Mangelernährung nicht zu befürchten.

Nachteile der Ayurveda- Diät bestehen in dem spezifischen Fachwissen bzw. den guten allgemeinen Kenntnissen über Ayurveda, die zur Durchführung dieser Diät von Nöten sind. Aufgrund der ergänzenden Maßnahmen, wie Yoga, Meditation oder Massagen, bietet es sich an, die Diät in einer Ayurveda- Klinik durchzuführen, in der neben einem ayurvedischen Gesundheitscheck auch fachmännische Beratung und Kontrolle angeboten wird. Bei ernsten Störungen wie Adipositas, Magersucht, Bulimie, Erkrankungen innerer Organe usw. ist die Ayurveda- Diät kontraindiziert.

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