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Baby-Wellness

wird sich nun wundern und sich fragen, wie ein Wellness-Programm – insbesondere eine Yoga-Stunde – für Babys aussehen kann. Kein Problem, wir erklären es Ihnen!

Baby-Yoga wurde von einer englischen Yoga-Lehrerin entwickelt. Hintergrund ist, dass man annahm, dass die positiven Wirkungen von Yoga – Entspannung, Energiegewinn, Vereinigung von Körper und Geist – auch auf die Kleinsten übertragbar sei. Natürlich besitzen Babys noch nicht die körperlichen Fähigkeiten, Yoga-Übungen zu absolvieren, wie wir sie kennen. Wie sieht also eine Baby-Yoga-Stunde aus? Ganz einfach: Zusammen mit Mama oder Papa geht es ab zur Yoga-Schule. Dort werden die Kleinen gemütlich auf Decken gebettet und Mama und Papa helfen bei der Durchführung leichter Dehnübungen. Die Beinchen werden angewinkelt und die Ärmchen gestreckt, das Kind bleibt dabei passiv. Alles natürlich ganz sanft und ohne die Ausübung von Zwang, so dass sich Baby rundum wohl und zufrieden fühlen kann. Wer ein echter Yoga-Meister werden will, muss eben früh anfangen.

Kombiniert werden solche Baby-Yoga-Stunden oftmals mit Baby-Massagen. Vor allem zu Beginn einer Trainingseinheit sorgen die sanften Berührungen eines der Elternteile für Entspannung. Positiver Nebeneffekt ist, dass das Verhältnis zwischen Mutter/Vater und Kind gestärkt wird. Berührungen sind im jungen Alter besonders wichtig, vermitteln sie doch Körpergefühl und Geborgenheit.

Baby-Wellness

Baby-Wellness @iStockphoto/Mykola Velychko

Übungen, die auch auf die Fitness der beteiligten Mutter ausgerichtet sind, sind besonders sinnvoll: Mit der gemeinsam verbrachten Zeit wird das Mutter-Kind-Verhältnis gestärkt und Mama bleibt zugleich fit für den anstrengenden Alltag mit dem Sprössling.

Steht eine weitere Schwangerschaft an, können spezielle Yoga-Übungen dafür sorgen, dass der Beckenboden gestärkt wird. Dies ermöglicht eine leichtere Geburt. Auch die Atemübungen sowie die Körpererfahrung können einer werdenden Mutter zum einen die Angst vor der Niederkunft nehmen und zum anderen dieselbe erleichtern. Wer durch Yoga gelernt hat, richtig zu atmen, wird davon auch bei der Geburt profitieren können. Auf diese Weise haben beide Parteien – das schon vorhandene Baby sowie die erneut schwangere Frau – Vorteile durch die gemeinsame Yoga-Stunde.
Sollte das Kind dem Babyalter entwachsen sein, bedeutet dieses nicht, dass mit dem Yoga-Training aufgehört werden muss. Viele Institutionen bieten spezielle Yoga-Kurse für Kinder an. Durch eine kindgerechte Umsetzung – zum Beispiel durch Übungen, bei denen versucht wird, Tiere nachzuahmen – ist hierbei nicht nur für Entspannung und körperliche Betätigung gesorgt, sondern auch für Spaß. Dieser ist bekanntlich ausschlaggebend dafür, dass die Kinder bei Laune gehalten werden können.

Wer mehr über Baby-Yoga wissen möchte, ist gut beraten, es einfach einmal selbst gemeinsam mit dem kleinen Sprössling auszuprobieren: Sie werden sehen, es lohnt sich – für Ihr Kind und für Sie!

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