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Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Statistik besagt, dass jeder vierte Deutsche noch vor dem Eintreten ins Rentenalter berufsunfähig wird. Dies ist eine sehr hohe Zahl, und dennoch kümmern sich die meisten Deutschen mehr um die Gegenwart als um ihre Zukunft. Schnell kann ein Unfall passieren, der einen arbeitsunfähig werden lässt. Oder eine Erkrankung tritt auf, die einen seinen Beruf nicht mehr ausüben lässt, zum Beispiel eine Allergie oder andere „Störfaktoren“, die einen davon abhalten, weiter zu arbeiten. Und dann tritt die große Frage ins Licht des Lebens: Was nun?

Um dennoch eines Tages nicht unversorgt dazustehen, wurde vor vielen Jahren schon die Berufsunfähigkeitsversicherung entwickelt. Viele Jahre führte sie eine Art Schattendasein, da in vielen Fällen Vater Staat für die Versorgung Berufsunfähiger eintrat und die Berufsunfähigkeitsversicherung nur eine Art private Nebenversicherung war, um zusätzliche Leistungen zu erhalten. Doch dies hat sich irgendwann geändert, so dass es von staatlicher Seite aus für die nach 1961 Geborenen keinen gesetzlichen Versicherungsschutz mehr im Falle der Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit gibt.

Dies bedeutet in harten Fakten: Wer berufsunfähig oder gar erwerbsunfähig wird, bekommt keinerlei staatliche Leistungen. Und landet möglicherweise durch eine Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit im absoluten finanziellen Aus. Dies hat zur Folge, dass eine private Absicherung gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit unerlässlich geworden sind. Das Wichtigste dabei ist: Je früher man damit beginnt, in eine Berufsunfähigkeitsversicherung einzuzahlen, desto geringer sind die Beiträge. Und man ist wirklich gegen das Risiko versichert, im finanziellen Abgrund zu landen aufgrund von Krankheit oder Unfall.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung ©iStockphoto/Imilian

Die Beiträge sind jedoch nicht für jedes Eintrittsalter gleich. Es kommt darauf an, ob man weiblichen oder männlichen Geschlechts ist. Und: Wie risikoreich der Beruf ist, in dem man arbeitet. Kaufleute, welche meistens einer Bürotätigkeit nachgehen, müssen niedrigere Beiträge zahlen als zum Beispiel Kampfsportllehrer und Bodyguards. Je höher das Risiko, desto höher die Beiträge. Je höher das Risiko aber auch ist, desto größer ist die Gefahr, eines Tages berufs- oder gar erwerbsunfähig zu werden. Deswegen: Egal in welchem Beruf man heute tätig ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt sich aus, wenn man vor dem Eintritt ins Rentenalter nur noch stundenweise oder möglicherweise, bei Auftreten einer Erwerbsunfähigkeit gar nicht mehr arbeiten kann.

Wer morgen aufgrund einer Erkrankung oder wegen der Folgen eines Unfalls nicht zum Sozialfall werden möchte, der sollte heute daran denken, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Nur so kann man vor dem finanziellen Schaden bewahrt bleiben, den eine solche Erkrankung oder solch ein Unfall mit sich bringt. Niemand kann einen Menschen vor einer Berufsunfähigkeit oder gar Erwerbsunfähigkeit bewahren, die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung bewahrt einen jedoch von dem finanziellen Fiasko, welches die Folge einer solchen einer Berufsunfähigkeit oder sogar Erwerbsunfähigkeit ist.

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