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Beschwerden in der Schwangerschaft – was hilft?

Ein Kind zu erwarten ist wohl für jede Frau eines der schönsten Gefühle. Man beobachtet, wie der Bauchumfang wächst, stöbert in Boutiquen nach Babykleidung und beginnt damit, das Zimmer für den Nachwuchs einzurichten. Doch nicht immer ist eine Schwangerschaft ein seelischer Spaziergang. Da sich der weibliche Körper in dieser Zeit sehr stark verändert, haben viele Frauen mit Schwangerschaftsbeschwerden zu kämpfen. Hierbei handelt es sich nicht um ernste Erkrankungen – diese Beschwerden können aber sehr unangenehm sein und die werdende Mutter zwingen, ihre Lebensweise umzustellen.

Brustschmerzen in der Schwangerschaft

In der Zeit der Schwangerschaft nehmen die weiblichen Brüste – unter dem Einfluss der Hormone Östrogen und Progesteron – an Volumen zu. Die Folgen sind meist Brustspannen und Empfindlichkeit der Brustwarzen. Werden diese Beschwerden als sehr unangenehm empfunden, so ist es oft hilfreich, vorübergehend einen elastischen, gut sitzenden Büstenhalter zu tragen. Manchmal schaffen auch Anwendungen mit bestimmten ätherischen Ölen Erleichterung.

Beschwerden in der Schwangerschaft

Beschwerden in der Schwangerschaft @iStockphoto/kristian sekulic

Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft

Gut die Hälfte aller werdenden Mütter leidet im ersten Drittel der Schwangerschaft an Übelkeit oder Erbrechen, wobei die Übelkeit meist auf den Morgen beschränkt ist. Bei manchen Frauen hält dieses Problem auch den ganzen Tag über an. Auslöser hierfür ist eine Hormonumstellung. Mit Ende des vierten Schwangerschaftsmonats verabschieden sich diese Probleme in der Regel von selbst. In dieser Zeit ist es hilfreich, mehrere kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Auch ein Frühstück im Bett ist empfehlenswert. Legen Sie sich bereits am Abend zuvor Kekse, Zwieback und Kräutertee zurecht.

Verstopfung in der Schwangerschaft

Bei ungefähr 50 Prozent der Schwangeren stellt sich schon sehr früh eine gewisse Darmträgheit ein. Reagieren Sie auf eine mögliche Verstopfung aber nicht mit Abführmittel, denn damit könnte dem Ungeborenen Schaden zugefügt werden! Nun ist es besonders wichtig, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen, mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee sollten es schon sein. Achten Sie des Weiteren vermehrt auf ballaststoffreiche Kost wie beispielsweise Vollkornbrot, Müsli, Joghurt, Sauermilch, Quark und rohes Gemüse.

Schwangerschaftsstreifen

Dieses ungeliebte Problem tritt meist am Bauch, an den Hüften und Oberschenkeln sowie auf der Brust auf. Das nun vermehrt in der Nebennierenrinde gebildete Hormon Kortison ist der Grund dafür. Die Elastizität der Haut wird verringert und bei der Dehnung des Unterhautgewebes entstehen Risse, durch die Blutgefäße hindurch schimmern. Da auch Veranlagung eine Rolle in der Bildung dieser Hautveränderung spielt, lassen sich Schwangerschaftsstreifen nicht wirklich vermeiden. Mit einer speziellen Zupfmassage der betroffenen Regionen kann ihnen aber vorgebeugt werden.

Verwenden Sie hierfür spezielle Schwangerschaftsöle, diese machen die Massage sehr angenehm. Achten Sie darauf, dass die Massage nicht zu heftig ausfällt – dies könnte sonst in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten zu einer Fehlgeburt führen. Gymnastik, Schwimmen, kaltes Abbrausen und Trockenbürstenmassagen gewährleisten eine bessere Durchblutung der Haut und die Elastizität bleibt erhalten.

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