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Besonderheiten bei Exchange Traded Funds

Anleger schätzen die Flexibilität und Einfachheit der Exchange Traded Funds, da sie jederzeit wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Da sie eine recht günstige Kostenstruktur besitzen, treffen sie immer mehr auf Nachfrage, die auch immer mehr aus dem Bereich der privaten Investoren kommt. Außerdem stellt der Kauf von ETF-Anteilen eine effiziente Möglichkeit dar, in einen breiten Markt zu investieren.

So deckt der Standard & Poor’s 500 circa 75 Prozent der Marktkapitalisierung des US-amerikanischen Aktienmarkts ab. Allerdings sind provisionsorientierte Vertreiber nicht besonders begeistert von diesen „Low Cost Produkten“, denn Indextracker schneiden über einen längeren Zeitraum weitaus besser ab, als das Gros der aktiv gemanagten Fonds. Ein Effekt, der durch den Börsenhandel eingetreten ist, ist das die Exchange Traded Funds den ganzen Tag zu den gerade geltenden Kursen gehandelt werden können. Die Deutsche Börse ist in Europa mit dem Marktsegment XTF klarer Spitzenreiter.

ETFs

ETFs ©iStockphoto/marco302

Alle großen Handelspartner sind hier vertreten. Dies wirkt sich natürlich positiv auf den Marktanteil im Börsenhandel aus. Doch die Exchange Traded Funds werden hauptsächlich über das Handelssystem XETRA gehandelt. Dies bietet den Vorteil faire Preise für An- und Verkauf zu erzielen, außerdem entfällt beim Handel über Xetra die komplette Courtage. Vorteil der Exchange Traded Funds ist vor allem die Verfügbarkeit in fast allen Anlageklassen. So kann man mit ETFs zum Beispiel in Rohstoffe, Anleihen, Aktien, Kreditderivate oder den Geldmarkt investieren. Weitere Vorteile sind die hohe Transparenz, die geringen Kosten, die hohe Liquidität, die hohe Risikostreuung, geringe Geld-Brief-Spannen sowie die Möglichkeit, dass Indizes in einem Produkt handelbar sind. Nachteil der passiven Fonds ist, dass es bei kontinuierlich sinkenden Aktienkursen nicht zu einer Reduzierung des Portfoliobestandes in liquide Mittel kommen kann. Der Index würde dann nicht genau abgebildet werden. Anleger, die dem Fondsmanagement zutrauen, das es den Vergleichsindex (Benchmark) übertreffen könnte, sollten somit eher auf aktive Fonds zählen.

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