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Bodendeckerpflanzen – Allrounder für jeden Garten

Zu einem Eigenheim gehört immer auch ein Garten dazu. Schließlich möchte man die schönen Tage im Jahr nicht nur in den eigenen vier Wänden verbringen, sondern die Sonne auch im Grünen genießen können. Dumm nur, dass mit dem fertigen Haus nicht auch der Garten bereits in voller Pracht erstrahlt. Im Allgemeinen muss hier noch einmal ordentlich Hand angelegt werden, denn bevor ein Garten in voller Pracht erstrahlt, vergehen noch einmal Wochen und Monate.

Und selbst wenn er erst einmal fertig ist, Arbeit wartet hier immer noch genug. Unkraut muss entfernt oder Hecken und Rasen geschnitten werden. Ein Grund mehr, sich für eine Gestaltung des Gartens zu entscheiden, die nur wenig Pflege in Anspruch nimmt. Eine Möglichkeit ist das Bepflanzen mit Bodendeckern. Dieser etwas ungewöhnliche Name gibt bereits Auskunft über eine wichtige Eigenschaft der einzelnen Gewächse, denn sie bedecken mit ihren Blättern den darunterliegenden Boden.

Bodendecker

Bodendecker @iStockphoto/Willi Schmitz

Bodendecker -Was ist das eigentlich?

Im Fachhandel werden heute Dutzende Arten angeboten, die Palette reicht von Farnen über Kräuter bis hin zu Rosengewächsen. Durch ihre Eigenschaft, den Boden zu überdecken, eignen sich diese Pflanzen vor allem zur Gestaltung etwas exponierterer Bereiche wie etwa von Hängen oder wenn es darum geht, möglichst schnell eine größere Fläche in sattem Grün erstrahlen zu lassen. Besonders eine ausgesprochen gute Resistenz gegen schlechte Witterungsbedingungen und ein genügsamer Charakter machen die Bodendecker zu einem idealen Gewächs für den Steingarten. Und durch ihr dichtes Wurzelnetz sorgen sie zudem dafür, dass Wind und Regen dem Substrat nicht zusetzen können. Des Weiteren bleibt auch ein großer Teil der Nährstoffe erhalten, mit denen Pflanzen den Garten erst zu einer grünen Oase machen. Und wer zwar auf einen schönen Garten setzt, aber nur wenig Zeit hat, ist mit den Bodendeckern oder Teppichpflanzen, wie sie auch genannt werden, genau richtig beraten. Schließlich brauchen sie nach dem Einpflanzen nur wenig Pflege und breiten sich auch ohne das Zutun des Hobbygärtners aus.

Das Pflanzen

Wenn der eigene Garten mit Bodendeckern verschönert werden soll, ist natürlich die richtige Pflanzzeit von entscheidender Bedeutung. Besonders empfehlenswert ist hierfür das Frühjahr. Aber selbst ein Ausbringen im Herbst nehmen diese robusten Pflanzen nicht unbedingt übel. In diesem Fall muss aber garantiert sein, dass Frost im Boden ausbleibt. Auch beim Pflanzen selbst sind Bodendecker nicht gerade die Prinzessin auf der Erbse, sondern eher pflegeleicht. In Abhängigkeit von der Art sollten pro Quadratmeter nicht mehr als 25 Pflanzen, eher weniger, eingesetzt werden. Die Setzlinge einfach nur in den lockeren Boden eindrücken und gießen – fertig!

Wo pflanzt man aber was am Besten? Hier ist der Standort natürlich der grundlegende Einflussfaktor, denn auch wenn Bodendecker recht robust sind, alle Fehler verzeihen auch sie nicht. Einige Beispiele für schattige Standorte sind etwa das Buschwindröschen oder die Goldbeere. Im Halbschatten fühlen sich dagegen Elfenblume und Günsel am wohlsten. Zu den Sonnenanbetern unter den Bodendeckern zählt dagegen die Fetthenne oder das Steinkraut. Wenn es auch im Winter statt eines tristen Graus im Garten weiterhin wundervoll Grün sein soll, dann empfiehlt sich der Griff zu Dickmännchen, Kisseneibe oder dem Kleinen Immergrün. Damit sind die Bodendecker nicht nur im Sommer eine Bereicherung für jeden Garten sondern sorgen auch im Winter für so manchen Farbtupfer, der grün durch den Schnee schimmert.

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