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Charmante Wohnaccessoires – selbst gemacht

Bequeme, funktionale, gut abgestimmte Möbel machen viel von der Wirkung eines Raumes aus. Wirklichen Charakter erhält jedes Zimmer aber erst durch fein hinzugefügte Accessoires. Möbelhäuser und Wohnausstatter bieten inzwischen eine schier unüberschaubare Fülle an Dekorationsgegenständen. Ob diese im heimatlichen Wohn- oder Schlafzimmer jedoch tatsächlich den gewünschten Effekt erzielen, ist manches Mal fraglich. Abgesehen davon bewegen sich die chicen Stücke nur zu oft auf einem eher schwer nachvollziehbaren Preisniveau. Viel charismatischer und zudem preiswerter sind da Dekostücke aus eigener Hand. Von der Einzigartigkeit ganz abgesehen…

Rustikales für die Küche

Küchen im Landhausstil sind groß in Mode, und insgesamt geht der Trend in diesem Wohnbereich eher zur Gemütlichkeit. Blumen und Trockengestecke unterstreichen diese Linie besonders, perfekt wird ihr Auftritt jedoch in alten Blech- und Zinngefäßen. Auf dem eigenen Speicher oder beim nächsten Trödelmarkt findet sich bestimmt das eine oder andere imposante Stück. Metallene Essgeschirre oder Milchkannen werden – als Gruppe angeordnet – ebenfalls schnell zum Blickfang, wobei ein Hauch von Rost und Patina kein bisschen stört. Oft genügt eine Reinigung mit warmer Seifenlauge. Langweilige Regalkanten werden schnell mit Fransenkanten aus Bast aufgepeppt. Hierfür bereitet man drei Bündel vor, ungefähr 1,5-mal so lang wie das Regal. Daraus wird zunächst ein Zopf geflochten. Aus kürzeren Bastfasern legt man viele weitere Bündel an, die auf der einen Seite des Zopfes durch die etwas gelockerten Schlaufen gezogen werden. Alles mit farblich passendem Bindfaden fixieren, geradeschneiden und per Heißkleber oder Reißzwecke an der Regalkante befestigen.

Wohnaccessoires

Wohnaccessoires @iStockphoto/Grzegorz Wycech

Originelle Deko fürs Bad

Seifenschalen, Ablageflächen, Dosen – wie langweilig! Dabei soll man sich im Bad doch gemütlich entspannen, vielleicht bei Kerzenschein? Aus blechernen Backförmchen in Muschel- oder Körbchenform entstehen im Nu aparte Teelichthalter. Dafür müssen lediglich beide Teile angebohrt werden, um sie dann mittels Nieten zu verbinden. Die Körbchenform dient als Behälter fürs Teelicht, die Muschelform als reflektierende Rückwand. An der oberen Muschelkante wird noch eine Öse zum Aufhängen befestigt, dann kann das Bad stimmungsvoll illuminiert werden. Aus Stalldraht für Hasen lassen sich ganz einfach Aufbewahrungskörbchen zurechtbiegen, die hervorragend zu den Kerzenhaltern passen. An der oberen Kante fädelt man für eine verspielte Note abschließend noch ein rustikales Band durch das Geflecht.

Individuelle Lampen

Lichtquellen sind ein entscheidender Bestandteil jedes Raumkonzeptes. Ganz individuell kommen sie mit zarten Lochmustern daher. Glatte Papierlampenschirme eignen sich hier besonders. Je nach Laune werden zunächst auf der Innenseite Motive mit Bleistift angezeichnet – frei Hand oder mittels Schablonen. Bordüren oder All-over-Muster, floral, maritim oder abstrakt – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein dickes Handtuch dient als Unterlage, und dann werden mit einer Stopfnadel die Motive entlang der Linien Punkt für Punkt nach außen durchgepiekt. Außen bilden sich leichte Wülste, die das Muster sehr plastisch erscheinen lassen. Besonders elegant wirkt diese Technik bei hellen Farben.

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