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Covern – Flirten mit Schutzengel

Das Internet hat vieles einfacher gemacht, so auch die Suche nach einem neuen Partner fürs Leben. Singles schließen heute weitaus mehr Kontakte über das World Wide Web als im realen Leben. Schließlich ist es hier einfach und vor allem wesentlich unkomplizierter auf Personen zu zugehen, als außerhalb der virtuellen Welt miteinander in Kontakt treten zu müssen. Aber reicht eine Internetbekanntschaft auf Dauer aus? Sicher nicht, denn den Partner zum Anfassen ersetzt einen Flirt über Singlebörsen sicher nicht.

Warum also nicht einfach ein Treffen arrangieren – auch im wahren Leben beginnt eine Beziehung schließlich mit dem ersten Date. Besonders Frauen sollten an dieser Stelle aber aufhorchen, denn nicht jeder Flirt im Internet findet mit ehrlicher Absicht statt. Und in den Medien wird immer wieder von Übergriffen auf Frauen berichtet, die ihren Peiniger über das Internet kennengelernt haben. Aus diesem Grund hier ein paar Tipps, wie sich das Risiko eines Blind Dates etwas entschärfen lässt.

Ich treffe mich, ich treffe mich nicht

Der erste Hinweis betrifft den Treffpunkt, an welchem man einem heißen Internet-Flirt der letzten Tage zum ersten Mal gegenübersteht. Hier gelten einige Grundregeln, die weibliche Singles in jedem Fall beachten sollten. Aber auch Männer können Opfer von Gewaltverbrechen werden und sollten deshalb entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Auf keinen Fall sollte man als ersten Treffpunkt eine Wohnung auswählen – weder die eigene noch eine unbekannte. Grund ist die Tatsache, dass Singles ihrem unbekannten Gegenüber in diesen abgeschlossenen Räumlichkeiten schutzlos ausgeliefert sind. Deutlich besser sind dagegen belebte Plätze geeignet, zu denen etwa Restaurants, Bars oder Diskotheken zählen. Und wer ein stimmungsvolles Blind Date sucht, kann sich auch für den Zoo entscheiden. Hier kommen sich Singles schnell näher und können mit einem Spaziergang oder dem Besuch beim Lieblingsitaliener einen wundervollen Tag ausklingen lassen.

Schutzengel

Schutzengel @iStockphoto/Martina Berg

Cover me – wenn Dritte zu Schutzengeln werden

Langsam steigt die Spannung vor dem Blind Date mit einem Internetflirt und es setzt ein leichtes Kribbeln in der Magengegend ein. Trotz allem darf dabei nicht die eigene Sicherheit zu kurz kommen. Nur darauf zu setzen, dass eine Umgebung mit vielen Menschen Deckung gibt, ist aber oft zu wenig. Wesentlich besser ist dagegen der Schutz durch einen Freund. Letzterer ist genau darüber informiert, wann das Treffen stattfindet und vor allem wo. Aber damit nicht genug, der Schutzengel tätigt von Zeit zu Zeit Kontrollanrufe, ob auch wirklich alles in Ordnung ist oder doch langsam dunkle Wolken am Horizont aufziehen. Sollte der Fall eintreten, dass die „gecoverte“ Person Alarm schlägt oder sich sogar nicht mehr meldet, wird unverzüglich die Polizei verständigt, um das Schlimmste zu verhindern. Und wer dabei auf die Hilfe des Bekanntenkreises verzichten will, kann auf einen professionellen Sicherheitsdienst zurückgreifen. Diese übernehmen auf eine ganz ähnliche Art und Weise den Schutz des Singles und überprüfen in regelmäßigen Abständen die Sicherheit der zu deckenden Person per Telefon. Im Vorfeld des Blind Dates werden deshalb Codes vereinbart, mit denen „Gefahr“ oder „Alles in Ordnung“ signalisiert wird. Natürlich verspricht auch diese Variante keinen hundertprozentigen Schutz vor einem Gewaltverbrechen. Aber mit einem Trick kann das Risiko noch weiter minimiert werden. Sobald man die Telefonnummer seines Gegenübers kennt, sollte man diese einem Bekannten oder dem Security-Dienst mitteilen.

Zugleich kann man als Single auf die abschreckende Wirkung des „Coverns“ setzen. Zu diesem Zweck eröffnet man seinem Blind Date, dass man durch eine dritte Person gedeckt wird und im Notfall die Polizei anrückt. Diese Aussicht dürfte zwielichtigen Gestalten weniger schmecken. Um sich vor möglichen Gefahren für das eigene Leben oder die Gesundheit bei einem Blind Date zu schützen, ist also ein gewisser Aufwand nötig. Leider verzichten viele Singles auf diese Ratschläge und stürzen sich ohne weitere Gedanken an die eigene Sicherheit in so manches Abenteuer. Ein letzter Tipp betrifft aber nicht den Schutz der eigenen Person, sondern den Umgang mit seinem Flirtpartner. Er lautet schlicht und einfach – Fair Play. Mit den Gefühlen der Anderen zu spielen ist nicht nur verletzend und demütigend, sondern kann am Ende auch zu einem Wutausbruch führen, der schnell in einem tätlichen Übergriff endet.

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