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Damit es später passt: Einbauküchen richtig planen

Einbauküchen gibt es in praktisch allen Größen, Formen und Qualitäten. Damit man nach dem Aufbau aber wirklich Freude an der neuen Küche hat, sollte man im Vorfeld gründlich planen.

Qualität der Küchen

Spätestens nach einem Umzug stellt sich die Frage nach der Kücheneinrichtung. Je nach den Räumlichkeiten und dem bevorstehenden Wohnverhältnis kommen einfache Küchen von einfacher Qualität oder wahre Luxusküchen zum Einsatz. Wer viel Wert auf gute Qualität legt, wird sicher zu einer hochwertigeren Ausstattung greifen. Mitunter kann solch eine Küche aber durchaus den Wert eines Kleinwagens annehmen. Bei jedem Küchenmodell gilt jedoch: Planung im Vorfeld ist die Voraussetzung, damit die Küche später auch perfekt passt.

Einbauküche

Einbauküche @iStockphoto/kevin miller

Selbst planen

Wer sich eine hochwertige und möglicherweise maßgeschneiderte Küche zulegen möchte, braucht sich im Allgemeinen wenig mit der Planung auseinandersetzen. Entsprechende Möbelhäuser oder Küchenstudios kümmern sich um alle Vorbereitungen. Für die Küche „von der Stange“ kann man sich natürlich ebenfalls einen Küchenplaner kommen lassen, jedoch kann man die Planung auch selbst recht einfach bewerkstelligen. Dazu gehört die Wahl der Möbel und der passenden Geräte genau so wie die korrekte Ausmessung des Raumes mit Rücksichtnahme auf die vorhandenen Wasser- und Elektroanschlüsse.

Die Küche ausmessen und planen

Das Ausmessen ist der erste Schritt zur neuen Küche. Sämtliche Maße werden zu diesem Zweck in einen Plan übertragen. In diesem Plan müssen natürlich auch Türen und Fenster berücksichtigt werden. Sofern die Wasser- und Elektroanschlüsse es zulassen, sollte eine Küche generell so geplant werden, dass die späteren Arbeitswege so kurz wie möglich ausfallen. Idealerweise besorgt man sich vor der genaueren Planung eine Übersicht mit allen lieferbaren Elementen der gewünschten Küchenserie und probiert verschiedene Zusammenstellungen aus.

An alle Details gedacht?

Zunächst entscheiden natürlich die vorhandenen Anschlüsse, wo welche Geräte ihren Platz finden werden. Bei einer neuen Küche kann es dennoch vorkommen, dass die vorhandenen Anschlüsse nicht mehr ausreichen. Beispielsweise muss noch ein Gasanschluss gelegt werden, wenn kein Elektroherd gewünscht ist. Ist ein zusätzlicher Wasseranschluss für eine Spülmaschine verfügbar? Braucht der neue Kühlschrank mit Eiswürfel-Funktion vielleicht zusätzlich einen eigenen Wasseranschluss? Werden derartige Fragen schon bei der Planung ausreichend geklärt, lassen sich die Anschlüsse relativ einfach erweitern.

Fazit

Eine Küche, ob nun „von der Stange“ oder individuell angefertigt, ist immer eine Anschaffung für mehrere Jahre. Daher sollte man keinesfalls eine gründliche Planung vergessen. Nur so kann man sicher sein, dass später alle Möbel und Geräte perfekt passen und zudem ausreichen Wasser- und Elektroanschlüsse bereit stehen.

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