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Das blaue Wunder: Lavendel

Der Lavendel ist aus den meisten Gärten nicht mehr wegzudenken. Doch das Kraut ist bei Weitem nicht nur als Zierpflanze einzusetzen, Lavendel kann noch viel mehr. Wussten Sie zum Beispiel, dass die blauen Blüten sogar bei Migräne Linderung und Abhilfe schaffen? Lesen Sie im folgenden Artikel, wie vielseitig einsetzbar Lavendel ist.

Lavendel und seine Geschichte

Der Lavendel oder im Lateinischen als Lavendula officinalis bekannt, wurde bereits von den alten Römern verwendet. Die Soldaten trugen Lavendel immer bei sich. Zum einen setzten sie ihn zur Heilung von Wunden ein zum anderen wussten sie schon damals die Pflanze gekonnt einzusetzen, um ihre Nerven zu beruhigen. Überlieferungen zufolge brachten Mönche im 11. Jahrhundert den Lavendel aus Südfrankreich mit und verteilten ihn so im restlichen Europa. Der echte Lavendel wird heutzutage hauptsächlich in der Provence angebaut. Aber auch Länder wie Moldawien oder Bulgarien zählen zu den Lieferanten. In den Sommermonaten Juli und August werden die Blüten geerntet.

Seine herausragende Wirkung

Die meisten, die das Wort „Lavendel“ hören, denken dabei an die unendlichen blau-violetten Lavendelfelder in Südfrankreich. Doch er ist nicht nur wunderschön anzusehen, in ihm steckt so viel, dass er aus der Naturheilkunde kaum wegzudenken ist. Herausragend wirkt Lavendel auf die Nerven. Besonders in Zeiten der Reizüberflutung mit Folgen wie Verspannungen, Nervosität, Stress, Burn-Out oder Depressionen ist es besonders wichtig, den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Lavendel hilft außerdem zur Entkrampfung bei Regelschmerzen, Rheumatismus oder Gicht. Medizinische Anwendungsgebiete sind Husten oder Herzkreislaufbeschwerden. Er wirkt ferner hervorragend bei Einschlafstörungen, Schlafstörungen oder gegen Akne. Seine heilende Wirkung kann in Form von ätherischen Ölen, als Tinktur, als Tee, als Badezusatz oder in Form von Kräuterkissen aufgenommen werden.

Lavendel

Lavendel @iStockphoto/Andreas Karelias

Lavendelaufguss bei Migräne: 1 TL Blüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Min. zugedeckt ziehen lassen. Der Tee wirkt beruhigend und krampflösend. Wie bei jedem Kräutertee mit Heilwirkung sollte der Tee nicht länger als 4 Wochen lang genossen werden, da sich der Körper daran gewöhnt. Bei Schlafstörungen: 2 TL Blüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Min. zugedeckt ziehen lassen. Vor dem zu Bett gehen getrunken wirkt der Tee unwahrscheinlich beruhigend.

Lavendel als Hautpflege

Wie so viele Pflanzen wird auch der Lavendel in der Naturkosmetik gerne verwendet. Besonders beliebt in der Kosmetik und im Wellness-Bereich wird die Pflanze für Vollbäder verwendet. Ein Lavendel-Vollbad wirkt nicht nur entspannend und beruhigend, sondern hilft auch noch gegen Hautentzündungen. Für solch ein Vollbad sollte man sich jedoch genügend Zeit nehmen. Lavendel hilft auch gut gegen Akne. Die Tinktur dazu kann man selbst recht einfach herstellen. Man nehme 5 Tropfen ätherisches Öl und 2 EL Oliven- oder Mandelöl und trage diese 2x täglich auf die betroffenen Hautstellen auf.

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