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Das Schönheitsbad – Badevergnügen mit natürlichen Zutaten

Nicht nur Cleopatra war ein Fan von entspannenden Vollbädern – fast Jeder schätzt das schöne Gefühl, sich mit einem Vollbad rundum zu verwöhnen. Bäder entspannen nicht nur ungemein, indem das warme Wasser unsere Muskulatur lockert, sie sprechen auch unsere Sinne an: Das Gefühl von warmen Wasser sorgt für Geborgenheit und der gute Geruch eines Badezusatzes erfreut die Sinne. Wer jetzt noch sein Bad richtig zelebriert und sein Badezimmer mit Kerzen bestückt sowie seine Lieblingsmusik oder beruhigende Töne abspielt, wird die vollkommende Entspannung erreichen.

Damit die Entspannung aber auch tatsächlich ohne Trübung des Vergnügens einsetzen kann, sollten Sie nie zu heiß baden, das belastet den Kreislauf – gerade wenn man auch noch erkältet ist – zu sehr. Und auch wenn es schwer fällt: Verweilen Sie nicht zu lange in der Wanne. Das beansprucht die Haut zu stark.

Zur vollkommenen Pflege tragen natürliche Badezusätze bei, die man ganz einfach selbst herstellen kann. So zum Beispiel das klassische Cleopatra-Bad: Geben Sie hierfür in Ihr Badewasser einfach gut 1,5 bis 2 Liter Milch und eine halbe Tasse voll Honig. Die Haut wird nach einem solchen Verwöhnbad ungemein beruhigt und zart sein. In abgewandelter Form eignen sich auch Schlagsahne sowie verschiedene Duftöle wie etwa Orangenöl für ein duftendes Cleopatra-Bad. Auch hierbei sollten Sie nicht den Honig vergessen. Die Natürlichkeit aller Zusätze sorgt dafür, dass ihre Haut keinen chemischen Inhaltstoffen ausgesetzt wird, die sie angreifen könnten.

In der Welt der selbstgemachten Badezusätze gibt es aber noch viel mehr zu entdecken. Für ein Kräuterbad etwa benötigen Sie 50 – 70 Gramm Kräuter, am besten gut gemischt, mit Teilen von Rosmarin und Lavendel. Einen Sud aus der ausgewählten Kräutermischung stellen Sie am besten durch kurzes Aufkochen und Ziehenlassen des Kräuterwassers her. Nach ca. 10 Minuten können Sie die Flüssigkeit in ihre Badewanne geben. Der Duft eines solchen einfach herzustellenden Bads wird sich schön entfalten und Sie je nach Kräuterzusammenstellung beleben, beruhigen oder anregen.

Baden

Baden @iStockphoto/Foremniakowski

Eine andere Möglichkeit: Salzbäder. Sie reinigen, wirken anregend auf Kreislauf und Stoffwechsel und auch antibakteriell, weshalb sie gern im Rahmen einer Therapie bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Akne angewendet werden. Geben Sie am besten mehrere Tassen Meersalz in Ihr Badewasser und fügen sie für einen belebenden Duft einen Schuss Zitrusöl hinzu. Entschlackend wirkt ein Salzbad, wenn sie den Anteil des Meersalzes erhöhen und gleich mehrere Kilo des Salzes in das Badewasser geben, die Dosierung schwankt je nach Salz und ist auf der Verpackung angegeben. Um Trockenheitserscheinungen vorzubeugen, gilt speziell bei diesem Bad allerdings: Hinterher gut Eincremen.

Wer darüber hinaus etwas für den Feuchtigkeitshaushalt seiner Haut tun möchte, kann sich ein Ölbad bereiten. Dafür sollten Sie als Basis des Badezusatzes ein Öl verwenden, das geruchsneutral ist, hinzufügen lässt sich dann ein ätherisches Duftöl nach Wahl – auch Mischungen können zu ganz neuen Geruchserlebnissen führen. Als Faustregel kann man sich merken, dass man auf die Menge von zwei Esslöffeln geruchsneutralen Öls ca. 10 Tropfen eines ätherischen Öls geben kann, um ein perfektes Mischungsverhältnis zu erzeugen.

Wenn Sie mit einem Ölbad auch etwas für ihre Gesundheit tun wollen, etwa wenn Sie erkältet sind, wählen Sie als ätherisches Öl doch einfach Eukalyptus oder Thymian – am besten eine Kombination aus beiden Ölen. Ein solches Bad wirkt belebend, desinfizierend und schleimfördernd. Aber Achtung, besonders beim Thymianöl kommt es auf Lage und Erntezeitpunkt der Pflanzen an, die dann über unterschiedliche Inhaltsstoffe verfügen. Am besten, Sie lassen sich von einem Apotheker und Kräuterdachkundigen beraten.

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