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Der Strommarkt

Auf unserem Strommarkt tummeln sich sehr viele Firmen und Organisationen, die alle irgendwie an diesem System beteiligt sind. Für außenstehende Beobachter ist es unter Umständen etwas verwirren, wenn man auf die ganzen Konzerne, Gesellschaften und Kooperationen blickt. Im Folgenden wollen wir die Struktur des Strommarkts ein wenig verdeutlichen.

Der Strommarkt

Der Strommarkt ©iStockphoto/Bart Coenders

Die zentralen Einrichtungen dieses Marktes sind die Stromversorger, von denen es in Deutschland mehrere hundert gibt. Jedoch werden 80% dieses Marktes von den vier größten Unternehmen kontrolliert, dazu zählen RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall. Diese Unternehmen zählen zu den überregionalen Versorgern und sind zugleich die Netzbetreiber in ihren Regionen. Sie arbeiten auch mit den Kraftwerken zusammen oder fungieren gleich als Besitzer dieser Einrichtungen. Der Strommarkt wird von diesen Anbietern fast schon monopolistisch verwaltet und die Preise dementsprechend hoch gehalten. Für unsere hohen Strompreise tragen diese Unternehmen einen Großteil der Verantwortung. Die kleineren Unternehmen engagieren sich in der Regel in lokalen und regionalen Märkten und stellen dort in vielen Fällen eine wirkliche Alternative dar.

Im Strommarkt herrscht eine gewaltige Dynamik, weil neue Gesetze und der technische Fortschritt zum Wandel zwingen. Dank der Liberalisierung kam es zu positiven Entwicklungen. Es entstanden viele Billigstromanbieter, die Druck auf die traditionellen Anbieter ausübten. Aber es tauchte ein weiteres Problem auf, denn die Betreiber der überregionalen Netze konnten ihren Einfluss nun steigern und den Preis auf ein hohes Niveau drücken. Der Wechsel zu einem Billigstromanbieter kann in dieser Situation viel Geld sparen und der Vertriebsweg über das Internet bietet viele Informationsmöglichkeiten und ein schneller Wechsel ist jederzeit möglich.

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