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Die passende Ernährung für Kinder

An unsere Kinder werden jeden Tag ganz spezielle Anforderungen gestellt: Sie müssen in der Schule und bei den Hausaufgaben konzentriert und leistungsfähig sein, zudem befinden sie sich noch im Wachstum – Beide Tatsachen bedeuten, dass die Ernährung für die Kleinen enorm wichtig ist. Nur wenn diese auf die Bedürfnisse des kindlichen Körpers angepasst ist und genügend Nährstoffe enthält, kann er erfolgreich seine alltäglichen Herausforderungen schultern.

Kohlenhydrate sorgen dafür, dass unsere Kinder besser lernen können: Die Konzentrations- sowie Merkfähigkeit werden unterstützt. Enthalten sind Kohlenhydrate en masse in allen Getreideprodukten, Müsli, Nudeln, Reis und in Hülsenfrüchten. Dennoch ist gerade bei Reis, Nudeln und Getreideprodukten Vorsicht geboten: Sie sollten möglichst vollwertig sein, d. h. meiden sie geschälten Reis und helle Nudeln und bringen Sie stattdessen Wildreis und Vollkornnudeln auf den Tisch. Auch eignet sich ein Weißbrot oder Toast nicht als Pausenbrot, hier sollten Sie auf Vollkornbrot zurückgreifen. Wer nun sagt, dass sein Kind so etwas nicht essen würde, dem sei gesagt, dass alles eine Sache der Gewöhnung ist. Wenn Ihr Kind schon früh an die vollwertigen Produkte gewöhnt wird, wird es sie schnell gerne essen. Der Vorteil einer solchen Ernährung sowohl für Groß als auch Klein: Anders als beispielsweise Weizenmehlprodukte steigern vollwertige, kohlenhydratreiche Produkte nicht für kurze Zeit den Blutzuckerspiegel und lassen ihn dann schnell wieder abfallen, was Heißhunger bewirken kann. Vielmehr halten sie länger satt, sodass neuer Hunger erst viel später auftritt.

Fette spielen bei unserer eigenen und bei der Ernährung unserer Kinder eine wichtige Rolle. Sie generell zu verteufeln, ist genauso falsch, wie sie im Übermaß zu sich zu nehmen. Zu den Fetten, die uns etwas Gutes tun, gehören die Omega-3-Fettsäuren, die sich in großer Menge in Meeresfisch finden. Sie schützen das Herz-Kreislauf-System des Menschen. Andere tierische Fette sollten Ihre Kinder allerdings nicht im großen Stil zu sich nehmen. Generell sind frittierte Speisen, die nur so vor Fett triefen, tabu. Pommes und Co sollten Ihre Kinder also nur ganz selten und dann als Belohnung bekommen. Sie ganz zu verbieten ist allerdings nicht sinnvoll, da sie dann zu etwas ganz Besonderem werden und mit großer Wahrscheinlichkeit dann das gesamte Taschengeld heimlich in diese verbotene Leckerei investiert wird. Bauen Sie also keine Mythen auf, sondern erklären Sie ihren Kindern genau, wieso Chips, Pommes, Burger usw. nicht gut für sie sind – und ganz wichtig: Leben Sie ihren Kindern die richtige Ernährung vor.

Ernährung

Ernährung @iStockphoto/Judith Bicking

Zu einer gesunden Ernährung Ihres Kindes gehören natürlich auch Vitamine. Am besten gewöhnen Sie ihr Kind an Obst und Gemüse, indem Sie es in appetitliche kleine Stücke schneiden und jederzeit zur Verfügung stellen. Hier darf nach Herzenslust genascht werden.

Sollte Ihr Kind bereits unter einem zu hohen Körpergewicht leiden, gibt es bei der Zubereitung von Mahlzeiten einige Kniffe, mit denen Sie die Kalorienzufuhr senken können, ohne dass Ihr Kind gleich strenge Diät halten muss. Verwenden Sie zum Beispiel lieber Milch oder Jogurt anstatt Sahne, kaufen Sie magere Aufschnittsorten, zum Beispiel aus Hühner- oder Putenfleisch, und achten Sie darauf, dass die für Kinder wichtigen Milchprodukte fettarm sind.

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