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Die Unfallversicherung

In Deutschland gibt es die gesetzliche und die private Art von Unfallversicherung. Die private Unfallversicherung schützt den Versicherungsnehmer vor Schäden, die ihm durch einen Unfall passieren können, und das weltweit und rund um die Uhr. Besonders im Bereich der Freizeit finden in Deutschland die meisten Unfälle statt. Es passieren Statistiken zufolge alle zwei Tage etwa 20.000 Unfälle. Zu ca. 30% sind hierbei Kinder beteiligt.

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt die Folgen von Unfällen in der Freizeit jedoch nur unzureichend ab, da diese nur für Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder während der Arbeit gilt. Um sich vor den wirtschaftlichen Folgen eines schlimmen Unfalls optimal abzusichern, ist eine private Unfallversicherung sehr sinnvoll.

Unfallversicherung

Unfallversicherung @iStockphoto/beetle8

Im Falle eines schwerwiegenden Unfalls mit bleibenden Schäden sind die finanziellen Folgen ohne eine private Unfallversicherung oft verheerend. Unter Umständen kann man dann seinen gewohnten Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten, da man seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann.

Mit einer privaten Unfallversicherung ist man als Versicherungsnehmer dagegen vor dem finanziellen Ruin geschützt. Der allerwichtigste Bestandteil der privaten Unfallversicherung ist die so genannte Invaliditätsleistung. Die Höhe ist individuell wählbar und ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Die Höhe der Leistung sollte mindestens das Fünffache des Jahreseinkommens betragen, um optimal geschützt zu sein. Die Beiträge für eine private Unfallversicherung sind nicht so hoch angesiedelt, wie man denken würde. Dies ist für die Anbieter auch gar nicht nötig, da die Gefahr einer Versicherungsleistung prozentual gesehen, gemessen an der Menge der Versicherten, nicht sehr hoch ist.

Die Invaliditätsleistung richtet sich grundsätzlich nach der Schwere der Invalidität. Hierzu gibt es einen Leistungskatalog, der dies ganz klar regelt. Dieser wird auch Gliedertaxe genannt. Einzelne Körperteile, die nicht mehr funktionstüchtig sind, werden so finanziell entschädigt. Der Leistungskatalog kann sich von Zeit zu Zeit ändern, so dass man als Versicherter alle paar Jahre die Versicherungsbedingungen prüfen sollte. So kann man ggf. die Versicherung anpassen oder gar wechseln.

Die Invaliditätsleistung kann als einmalige Kapitalzahlung oder als lebenslange Rente gewählt werden. Gegen eine Mehrprämie kann auch eine Todesfallleistung vereinbart werden; diese tritt dann ein, wenn die versicherte Person innerhalb einen Jahres an den Unfallfolgen verstirbt. Dies ist eine sinnvolle Versicherungsergänzung, wenn man Familie hat, da die Invaliditätsleistung meistens erst nach 12 Monaten gezahlt wird. Bei einer Todesfallleistung kann hingegen die versicherte Summe schon vor Ablauf des Jahres gezahlt werden.

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