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Effizienter Laufen durch die richtige Technik

Joggen ist eine der verbreitetsten Sportarten in Deutschland. Der Grund hierfür: Jeder kann es, ohne dass er sich eine größere Sportausrüstung kaufen muss, ausüben. Lediglich geeignete Laufschuhe und Sportkleidung werden benötigt und schon kann es langsam losgehen. Joggen eignet sich sowohl für Menschen, die sich durch ein wenig Bewegung gesund halten möchten, als auch für Sportler, die einen Ausgleich zu ihrer angestammten Sportart benötigen oder ihre Kondition verbessern möchten.

Dennoch: Gerade die Hobby-Läufer machen beim Laufen einiges falsch. Der Gedanke, einfach drauflos zu laufen, ist zu verführerisch. Kein Wunder, dass solche überschwänglichen Unternehmungen, bald – nämlich wenn Erfolge und Fortschritte ausbleiben – zur Frustration führen können. Auch beim Joggen gibt es einige Dinge, die man beachten sollte, damit man erfolgreich ist und noch lange Spaß an der im Grunde unkomplizierten Sportart haben kann.

Atmung

Wichtig ist, dass Sie bei dem gesamten Training nicht derartig aus der Puste kommen, dass Sie sich nicht mehr unterhalten könnten. Passen Sie Ihre Atmung auf jedem Fall Ihrem Laufrhythmus an und achten Sie dabei auch auf das intensive Ausatmen, damit die gesamte Lungenluft ausgetauscht wird und Sie somit mehr Energie zur Verfügung haben. Andere feste Faustregeln, wie sie oft aufgestellt werden, können in manchen Fällen eher störend wirken. Wenn Sie erst einmal Ihren Rhythmus gefunden haben, werden Sie dieses daran merken, dass Ihnen das Laufen sehr viel leichter fällt und Sie nicht mehr auf jeden Atemzug achten müssen.

Körperhaltung

Auch die Körperhaltung hat Einfluss darauf, wie leistungsstark wir als Läufer sind. Die Körperposition sollte aufrecht sein, darf aber nicht zur Bildung eines Hohlkreuzes beitragen. Eine zu gerade Körperhaltung würde uns wiederum unnötige Energie kosten. Die Arme sollten die Laufbewegung nachvollziehen, indem Sie sie in einem 90 Grad-Winkel neben dem Körper schwingen lassen. Sowohl eine zu lockere Armhaltung als auch eine zu angespannte wirken sich unter laufökonomischen Aspekten negativ auf unsere Leistung aus.

Laufen

Laufen @iStockphoto/josef volavka

Schrittlänge

Die Schrittlänge beim Joggen ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie stark unsere Gelenke beansprucht werden, wie viel Energie wir aufbringen müssen und welches Tempo wir erreichen können. Zu große Schritte sind eine Belastung für die Gelenke. Zudem verschwenden wir mit einem solchen Laufstil schlichtweg zu viel Energie, so dass wir eher schlapp machen und unsere Sportfreunde uns davon laufen. Mit kleineren Schritten lässt sich mit etwas Training hingegen das Tempo steigern, ohne dass man sich zu stark belastet und aus der Puste kommt. Wichtig hierbei ist, dass der aufsetzende Fuß unter dem Schwerpunkt unseres Körpers aufkommt – hiermit erleichtern Sie sich das Laufen enorm.

Die Übung macht´s

Zu jeder Leistungsoptimierung gehört schlichtweg eines: Übung. Regelmäßiges Training ist also das Geheimnis, das Sie zu einem ausdauernden Läufer macht. Nur auf diese Weise kann man seinen eigenen Rhythmus finden, sich die geeignete Körperhaltung und Schrittlänge aneignen. Und: Geben Sie nicht zu früh auf, bisher ist noch kein perfekter Läufer vom Himmel gefallen. Setzten Sie sich kleine, erreichbare Ziele – dies wird sich positiv auf Ihre Motivation ausüben und Sie können sicher sein, dass Ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden.

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