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Einstieg in den Sport – mit der richtigen Ausrüstung klappt’s

Die Motivation, endlich regelmäßig Sport zu treiben, kann noch so groß sein – wenn die Brille rutscht, der Schuh drückt und die Kleidung der eigentliche Schweißtreiber ist, macht Bewegung keinen Spaß. Damit die ganze Ausrüstung nicht nach wenigen Versuchen in der Ecke landet, sollte man bei ihrer Auswahl und Nutzung einige wichtige Punkte beachten.

Auch wenn Sport als körperliche Anstrengung gesehen wird: sportliche Betätigung ist zu einem Großteil Kopfsache, denn Erfolg hat, wer mit einem realistischen Ziel und viel Durchhaltevermögen an die Sache herangeht. Die Ausrüstung ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor. Sorgt sie für körperliche Unannehmlichkeiten, ist es mit der Motivation schnell vorbei. Die passende Ausrüstung hingegen hat sogar eine antreibende Wirkung.

Sportausrüstung

Sportausrüstung ©istock.com/ronstik

Brille oder Kontaktlinsen? Auf die Sportart kommt es an

Vor allem bei schweißtreibenden Sportarten sind Brillenträger im Nachteil: die Brille rutscht, beschlägt und schränkt das Blickfeld ein. Abhilfe schaffen hier Kontaktlinsen. Wer seine Sehstärke kennt, kann Kontaktlinsen mit der passenden Dioptriezahl einfach im Drogeriemarkt besorgen. Die Unannehmlichkeiten einer Brille beim Sport entfallen so komplett.

Nicht bei allen Sportarten ist der Verzicht auf eine Brille jedoch eine Option. Nicht nur beim Schwimmen oder Skifahren brauchen die Augen besonderen Schutz, auch beim Radfahren oder Joggen kann eine passende Sportbrille sinnvoll sein. Aus bruchsicherem Material schützt sie die Augen vor Wind, UV-Strahlung und Verletzungen und kann so eventuell mehr Komfort bieten als Kontaktlinsen.

Schmerzende Sportschuhe? Die Schnürung macht den Unterschied

Der Sportschuhmarkt ist hochspezialisiert und geprägt von immer neuen Innovationen. Ob High-Tech-Schuhe oder einfache Sneaker, Schuhe für den Sport sollten folgende Eigenschaften aufweisen:

Sportschuhe

Sportschuhe ©istock.com/Cecilie_Arcurs

  • atmungsaktive Materialien
  • gute Dämpffunktion
  • hoher Tragekomfort

Ob der Schuh wirklich sitzt, kann man allerdings oft erst nach einigen Stunden Benutzung beurteilen. Drückt der Schuh, hilft ein einfacher Trick: die richtige Schnürung für jeden Fuß. Dafür einfach von einem Orthopäden die eigene Fußform bestimmen lassen und den Schuh entsprechend umschnüren.

Schwitzen ohne sich schwitzig zu fühlen? Funktionsbekleidung macht es möglich

Die Sportbekleidungsindustrie trumpft mit immer neuen Fasern und Materialzusammensetzungen auf. Ob Polyester, Polyamid oder Baumwolle, Funktionsbekleidung sollte folgende Kriterien erfüllen können:

  • Temperaturregulierung
  • Atmungsaktivität
  • Tragekomfort
  • Schutz gegen Wind und Wetter (bei Outdoor-Sportarten)

Ziel von Funktionsbekleidung ist es, so das Wohnbefinden und damit auch die Leistung des Sportlers zu steigern – die passende Sportbekleidung ist deswegen zuallererst eine Frage des individuellen Empfindens.

Hat man die passende Bekleidung gefunden, gilt es, sie richtig zu pflegen. Generell sollte man beim Waschen von Sportbekleidung auf hohe Temperaturen, große Schleuderzahlen und Weichspüler verzichten, um die Fasern nicht zu beschädigen. Meist reicht es, die Kleidung nach dem Training kurz mit Shampoo oder Duschgel auszuwaschen und anschließend an der Luft zu trocknen.

Holt man so das Beste aus seiner Sportausrüstung heraus, zahlt es sich gleich doppelt aus: Zum einen vermeidet man Unbequemlichkeiten beim Sporttreiben, die sich negativ auf das Durchhaltevermögen auswirken. Und zum anderen kann eine gute Ausrüstung selbst ein motivierender Faktor sein und so ihrerseits zu Höchstleistungen antreiben.