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ETF`s im Vergleich zu ETC`s

Exchange Traded Commodities (ETCs) bilden genauso wie die Exchange Traded Funds (ETFs) einen zugrundeliegenden Index ab. Jedoch stellen die ETCs rein rechtlich gesehen kein Sondervermögen in Form eines Fonds dar, sondern eine Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei ETFs entfällt im Gegensatz zu den ETCs also das Bonitätsrisiko des Emittenten. ETCs werden genauso wie die Exchange Traded Funds über das Handelssystem XETRA gehandelt.

ETCs stellen jedoch börsengehandelte Wertpapiere da, die Anlegern Investitionen in Anlageklassen wie zum Beispiel Rohstoffe erlauben. ETCs sind eine Sonderform von Zertifikaten, genauer gesagt unbefristete, besicherte Schuldverschreibungen der Emittenten. Seit etwa 2006 werden die Exchange Traded Commodities auf Edelmetalle an der Frankfurter Börse im Handelssystem XETRA gehandelt. Es handelt sich dabei um Schulverschreibungen der Emittenten ohne Laufzeitbegrenzung. Rechtlich gesehen also Schuldverschreibungen.

ETFs

ETFs ©iStockphoto/TimArbaev

Jedoch werden die ETCs im Gegensatz zu den üblichen Open-End-Zertifikaten physisch mit dem Basiswert besichert. Die Preise der ETCs richten sich dabei am Spotpreis des Basiswertes. Aktuell gibt es etwa 48 ETCs auf Rohstoffe. Neben den Edelmetallen ist es auch möglich Kursverläufe von Aluminium, Rohöl, Zucker und Kaffee abzubilden. Der größte Anbieter von ETCs ist ETF Securities Ltd.

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