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Wie ungesund ist Fast Food?

Nicht zuletzt der amerikanische Film „Supersize me“ hat es allen Fast Food Junkies deutlich vors Auge geführt: Wer sich ausschließlich von Burgern, Pommes und Co ernährt, muss früher oder später mit den gesundheitlichen Konsequenzen einer solchen unausgewogenen und fetthaltigen Ernährung leben. Übergewicht, schlechte Blutwerte und ein gestiegenes Risiko, einen Herz- oder Schlaganfall zu erleiden sind hier die Resultate der Fehlernährung.

Das Problem ist nur, dass sich Filme wie „Supersize me“ fast ausschließlich das Fast Food als Feind in einem Kampf für bessere Ernährung ausgesucht haben. Es ist allerdings notwendig an so komplexe Zusammenhänge, wie sie unsere optimale Ernähung aufweist, differenzierter heranzugehen.

Was sich wie von selbst versteht ist, dass Fast Food in den meisten Fällen zuviel Fett enthält. Viele Speisen werden komplett frittiert oder bestehen aus stark fettigem Fleisch. Viel schwerer zu erkennen ist allerdings, dass auch die gute alte Hausmannsküche, an die man sich von Kindesbeinen an gewöhnt hat, oftmals zu viel Fett enthält. Manch einer denkt sich, dass ein klassischer Kartoffelauflauf schon nicht so schlimm sein wird. Hier schlägt wie in vielen anderen Speisen, an die wir uns gewöhnt haben, allerdings ebenfalls unnötig viel Fett zu Buche. Die Identifizierung solcher – oftmals auch versteckter – Fette fällt uns oftmals sehr viel schwerer als die Einsicht, dass Fast Food nicht gesund sein kann.

Es gibt sogar im Fast Food Bereich einige wenige Ausnahmen, die weniger ungesund sind, als Omis Hackbraten. Immer mehr Fast Food Ketten versuchen nämlich, ihr Image aufzupolieren indem sie auch leichtere Speisen mit in ihre Produktpalette aufnehmen. Um hier allerdings keinen Mogelpackungen aufzusitzen, sollte man sich das Produkt genau ansehen: Wraps, die mit magerem Hähnchenfleisch und Salat gefüllt sind, scheinen eine gute, da kalorienärmere Alternative zu einem Burger zu sein. Wenn sie allerdings noch mit einem stark fetthaltigen Dressing versehen sind, hat man kein Fett eingespart und sich nichts Gutes getan. Dasselbe gilt auch für Salate, die man in immer mehr Fast Food Läden in den unterschiedlichsten Variationen angeboten bekommt: Man sollte hier dann besser zu einem Essig-Öl-Dressing greifen und andere fettige Soßenvariationen meiden. Mit ein wenig Mühe lassen sich selbst in einem Fast Food Restaurant Mahlzeiten finden, mit denen man halbwegs gut fährt.

Fast Food

Fast Food @iStockphoto/ShyMan

Wovon man allerdings tunlichst die Finger lassen sollte, sind die unterschiedlichen Nachspeisen, die in der Auslage manch eines Fast Food Restaurants unsere Begehrlichkeiten wecken. Sie sind prall gefüllt mit Zucker und zumeist zusätzlich auch mit Fett – man denke nur an Donuts. Bleiben Sie hier stark und greifen sie lieber zuhause auf frisches Obst oder einen leicht gesüßten Jogurt zurück. Auch die Softdrinks der Fast Food Ketten sollten gemieden werden – trinkt man diese, nimmt man ganz unbewusst zuviel Zucker und somit Kalorien auf. Wasser und Saftschorlen sind hier die besseren Alternativen.

Wichtig auch: Verfallen Sie nicht den Tricks, mit denen Fast Food Ketten ihren Umsatz steigern wollen. Wenn Sie sich tatsächlich einmal einen Burger gönnen wollen, lassen Sie sich nicht gleich ein Menü zusammen mit Pommes und Cola aufschwatzen – auch wenn die Angebote auch aufgrund ihrer Sparmöglichkeiten verlockend sind.

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