Skip to main content

Fingerfood – ein einfacher Partyhit

Da hat man endlich mal wieder einen Anlass zu feiern und dann soll man stundenlang in der Küche stehen und ein perfektes Festmahl auf den Tisch zaubern, das warm ist und außergewöhnlich gut schmeckt? Nein das muss nicht sein – es gibt eine viel bessere Alternative, die nicht nur köstlich schmeckt, sondern sich auch noch prima vorbereiten lässt und somit für weniger Stress sorgt. Die Rede ist vom allseits beliebten Fingerfood.

Der Zeitvorteil, der sich bietet, wenn man auf die leckeren kleinen Snacks zurückgreift, ist gleich doppelter Natur: Zum einen kann man bei der Feier bei seinen Gästen sein, da sich die Häppchen perfekt bereits im Vorfeld zubereiten lassen. Zum anderen kann man sich, wenn man die Snacks auf großen Platten serviert, von denen sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann, viel Aufwand und Zeit beim Abwasch sparen. Die Snacks haben die perfekte Größe, so dass sie mit einem Haps in den Mündern der hungrigen Gäste verschwunden sind, ohne zu kleckern oder großartig zu krümeln.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die gebotenen Vielfalt für jeden etwas dabei ist und wirklich jeder Geschmack getroffen werden kann: Sowohl Obst, Gemüse als auch Fleisch, Brot und Fisch lassen sich relativ leicht zu den mundgerechten Happen verarbeiten, ohne dass dabei der Kreativität des Gastgebers bzw. der Gastgeberin Schranken gesetzt sind. Apropos Kreativität: Platten mit Fingerfood können wunderbar verziert werden, nicht umsonst gilt das Sprichwort „das Auge isst mit“. Hierzu bieten sich Früchte, Kräuter, Soßen ja sogar essbare Blüten an. Mit ein wenig Geschick lassen sich aus Früchten und den unterschiedlichen Gemüsesorten auch kleine Kunstwerke schnitzen. Wer es aufgrund von Eile einfacher, aber dennoch chic haben möchte, kann zum Beispiel eine Feige nehmen, sie einmal längs und quer anschneiden und den Inhalt etwas nach oben drücken: Auf diese Weise entsteht eine Form, die stark an eine Blüte erinnert.

Von der Deko aber nun zu dem, was wirklich zählt: Das Essen. Immer wieder gerne genommen, wenn es um Fingerfood geht, sind kleine gefüllte Köstlichkeiten. Sie können zum Beispiel kleine Kirschtomaten, Peperonis oder Champignons mit Frischkäse füllen – oder aber sie setzten auf kleine Minifrühlingsrollen, deren Füllung aus Möhren, Sojasprossen, Hähnchenfleisch und Chinakohl bestehen kann. Das Reispapier, welches die kleinen Rollen zusammenhält, bekommen sie mittlerweile nicht mehr nur in speziellen China-Läden, sondern auch in vielen Supermärkten.

Fingerfood

Fingerfood @iStockphoto/Fedor Kondratenko

Ein Klassiker sind immer wieder italienische Antipasti. Auch diese Fingerfood-Variante lässt sich prima im Vorfeld zubereiten. Dünsten Sie einfach Zucchini- und Auberginenstreifen in etwas Öl an und schmecken Sie sie mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Rosmarin ab. Auf ein kleines halbiertes Pizzabrötchen gelegt können die Gäste dann, ohne sich die Finger zu beschmutzen, einen Hauch Italien genießen.

Wollen Sie auch etwas Seafood in ihre Fingerfood-Auswahl integrieren, greifen Sie am besten auf Garnelen zurück, die sie entweder in einem leckeren Teig ausbacken oder mariniert servieren können. Wem der Sinn eher nach Fleisch steht, kann entweder klassische kleine Hackfleischbällchen herstellen oder aber aus kleinen Cocktailwürstchen und verschiedenen anderen Zutaten kleine Spießchen basteln. Exotischer sind Saté-Spießchen: Spießen Sie hierfür gewürfelte Hähnchenbrust auf Spieße auf und lassen Sie diese in einer Marinade aus Sojasoße, Erdnussöl, Chili und etwas Sherry für ca. eine Stunde ruhen. Nach dieser Wartezeit können Sie die Spieße anbraten und zusammen mit einem Dip, den Sie aus zermörserten.

Top Artikel in Ernährung