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Gärtnern ist gut für die Psyche

Den ganzen Tag im Büro, danach eine aufreibende Heimfahrt im öffentlichen Verkehrsmittel oder im eigenen Wagen: Welches Herz sehnt sich nach diesen täglichen Anstrengungen nicht einmal danach, die Seele baumeln zu lassen? Einfach alles hinter sich zu lassen und sich mit einem ganz anderen Bereich zu beschäftigen: Dem eigenen Garten.

Raus aus dem Alltag, rein in den Garten!

Ob man nun eigenes Gemüse mittels Samen aus dem Handel aufzieht oder sich rein nur um die Aufzucht oder das Einsetzen von in herrlichen Farben blühenden Blumen kümmert, die Gartenarbeit wirkt sich auf das seelische Wohlbefinden positiv aus. Gerade für im Alltag gestresste Menschen kann das Hantieren mit Setzwerkzeug, Gartenerde, Gießkanne, Spaten und Co. beruhigend und ausgleichend wirken. Es baut Stress ab und lässt den Ärger im Job und im Straßenverkehr flugs vergessen. Zwischen den selbst gesetzten Sträuchern, den sprießenden Pflänzchen und der schönen Farbenpracht der Blumen streift man den Alltag mühelos ab und hat am Ende beim Ernten des Gemüses und des Obstes wiederum ein schönes Erfolgserlebnis. Nicht umsonst auch setzen Ärzte mittlerweile bei alten und kranken Menschen auf Gartentherapie.

Gärtnern ist gut für die Psyche

Gärtnern ist gut für die Psyche @iStockphoto/Antonio Diaz

Körperliche Betätigung im Garten

Gartenarbeit wirkt sich allerdings nicht nur positiv auf die Psyche aus. Hobbygärtner berichten über einen besseren, weil tieferen Schlaf und können sich eines gestärkteren Immunsystems erfreuen. Beim Gärtnern sinkt der Blutdruck und der Puls, der Kreislauf stabilisiert sich. Die körperliche Bewegung führt zur Lösung von Muskelverspannungen, verbessert die Koordination und die Feinmotorik – vor allem auch bei älteren und kranken Menschen. Zudem sorgt der Aufenthalt an der frischen Luft und in der Sonne nicht nur für gute Stimmung, sondern auch für die Bildung des für den Körper so wichtigen Vitamins D. Eine Erhöhung der Knochendichte ist ebenfalls die Folge, welcher Umstand der Osteoporose vorbeugt.

Vorsicht ist natürlich bei Rückenproblemen geboten. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sollte man schwere Lasten nur aus der Hocke heraus heben. Eine weitere Lösung könnten erhöhte Pflanzflächen sein, wie man sie auch in Gärtnereien sieht. Hier fällt das viele Bücken weg, was einem der Rücken bestimmt mehrfach dankt.

Fazit

Gartenarbeit wirkt sich positiv für Körper und Psyche aus. Gerade für Stressgeplagte kann daher ein eigener Garten eine Wohltat sein. Natürlich sollte man vor lauter Gartenpflege nicht darauf vergessen, sich im eigenen Garten zu entspannen. Eine gemütliche Gartenliege oder Hängematte sollte daher als Lohn immer bereit stehen.

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