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Grüner Tee – Gut fürs Zahnfleisch

Zahlreiche Studien belegen die besonders positive Wirkung des Grünen Tees auf die Gesundheit. Japanische Forscher haben nun auch herausgefunden, dass die Inhaltsstoffe des Grünen Tees das Wachstum von Krankheitserregern am Zahnfleisch hemmen.

Studie & Ergebnis

Die japanischen Forscher an der Kyushu Universität haben die Beziehung zwischen der Konsumation Grünen Tees und Zahnfleischerkrankungen an 940 japanischen Männern im Alter von 49 bis 59 Jahren untersucht. Mittels eines Fragebogens wurden die Tassen Grünen Tees, die sie täglich tranken, erfasst und der Gesundheitszustand ihres Zahnfleisches untersucht. Die Untersuchung ergab, dass eine leichte Verbindung zwischen Zahnfleischgesundheit und Grünem Tee hergestellt werden konnte.

Grüner Tee – ein richtiges Allroundgenie

Grüner Tee kann sich aber aufgrund seiner Inhaltsstoffe nicht nur positiv auf das Zahnfleisch auswirken, ihm werden auch lebensverlängernde Eigenschaften nachgesagt. Verschiedensten Studien zufolge wirken sich die Ingredienzien der beliebten Teesorte positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und verringern das Krebsrisiko. Bei einer bestehenden Krebserkrankung kann Grüner Tee angeblich das Zellwachstum der bösartigen Zellen hemmen. Auch bei Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington soll Grüner Tee als Hemmer auftreten sowie bei anderen Krankheiten die Wirkung von Antibiotika verstärken und somit den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Grüner Tee

Grüner Tee @iStockphoto/Kasiam

Dennoch: Am besten in Maßen genießen

Der Genuss von Grünem Tee kann also als Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit gewiss nicht schaden. Forscher warnen allerdings vor übertriebenen Teekonsum! Zuviel grüner Tee könne Leber und Nieren angreifen. Wie bei allem macht auch hier die Dosis das Gift.

Quellen:
– „Relationship between Intake of Green Tea and Periodontal Disease“ (Journal of Periodontology, Vol. 80/3, 2009)
– „Green tea helps beat superbugs“ (Society for General Microbiology, 3/2008)
– „EGCG redirects amyloidogenic polypeptides into unstructured, off-pathway oligomers“ (Nat. Struct. Mol. Biol. 2008)
– „Possible Controversy over Dietary Polyphenols: Benefits vs Risks“ (Chemical Research in Toxicology, 2007, 20 (4))
– „Green tea consumption and mortality due to cardiovascular disease, cancer and all causes in Japan“ (JAMA, 296/2006)
– „A receptor for green tea polyphenol EGCG“ (Nature Structural & Molecular Biology 11, 380 – 381 (2004) )
– „Krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung von Tee“ Dr. Barbara Bertram, (Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee, 2004)
– „Grüner Tee verringert Plaque Bildung bei Chorea Huntington – Erste Ergebnisse in Modellorganismen“ (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, 9/2006)

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