Skip to main content

Händewaschen: Zarte Hände auch beim Putzen – Nützliche Tipps

Zarte und schöne Hände möchte jeder haben. Die täglichen Einflüsse machen es unseren Händen allerdings sehr schwer. Besonders häufiges Putzen setzt unserer Haut zu. Mit einigen einfachen Tipps können die Hände aber trotz der Strapazen seidig weich und geschmeidig bleiben.

Unsere Hände sind sensibel

Das Bad glänzt, die Küche strahlt und die ganze Wohnung ist auf Vordermann gebracht. Unsere Hände allerdings sind gequält. Das ist kein Wunder, denn an einem durchschnittlichen Putztag werden unsere Hände rund 40-mal gewaschen. Das sieht man ihnen dann nicht nur an, man spürt es auch. Da unsere Hände nur sehr dünne Fettpolster und kaum Talgdrüsen haben, sind sie besonders sensibel. Bei entsprechender Beanspruchung werden sie schnell trocken und rau. Weiteres Waschen fördert diese Entwicklung zusätzlich. Daher sollte man unbedingt auf zusätzliche Pflege achten. Verweigert man den Händen pflegende Stoffe, so können sich im Laufe der Zeit Risse in der Haut bilden. Die Haut wird anfällig für Bakterien und im schlimmsten Fall können ernsthafte Hautprobleme entstehen, die dann nur noch vom Hautarzt behandelt werden können.

Die Wahl des richtigen Putzmittels

Um bereits frühzeitig die Notbremse ziehen zu können, sollte man von Anfang an nicht nur auf Sauberkeit achten, sondern auch auf die Zeichen unserer Hände. Alle Reinigungsprodukte haben eines gemeinsam: Sie lösen Schmutz und Fett, aber belasten auch immer die Haut unserer Hände. Um die Hände zu schonen, sollten grundsätzlich umweltfreundliche Putzmittel verwendet werden, da diese in der Regel deutlich schonender zu unseren Händen sind. Produkte, die bereits vom Hersteller als „reizend“ deklariert werden, sollten entweder völlig vermieden oder nur mit Handschuhen verarbeitet werden. Allein der Kontakt mit Wasser kann unsere Hände schon belasten. Darum empfiehlt es sich, alle Arbeiten, die mit Wasser zu tun haben, möglichst zusammenhängend zu erledigen.

Händewaschen

Händewaschen @iStockphoto/David Hernandez

Schutz und Pflege für die Hände

Der einfachste Weg, Putzmittel und Wasser von den Händen fern zu halten, ist die Verwendung von Putzhandschuhen. Bei der Wahl der Handschuhe muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Größe stimmt. Der Handschuh sollte sich gut an die Finger und die Hände anschmiegen. Ferner sollten die Handschuhe so gewählt sein, dass ein Hineinlaufen von Wasser beim Griff in den Putzeimer ausgeschlossen werden kann.

Kann man sich nicht mit Handschuhen anfreunden, so können spezielle Schutzcremes eine sinnvolle Alternative sein. Bei diesen Cremes, die in allen Apotheken zu erhalten sind, handelt es sich um wasserabweisende Salben, die einen kleinen Schutzfilm auf der Haut aufbauen. Alternativ kann auch konventionelle Vaseline verwendet werden.
Nach getaner Arbeit dürfen die Hände nicht vergessen werden. Eine gute Handcreme, die Feuchtigkeit und Fett enthält, hilft der Haut, sich schnell zu regenerieren. Dieses kleine Ritual sollte die Regel sein.

Fazit

Um die Hausarbeit und um das Putzen kommt man nicht herum. Da aber schon kleine und einfache Mittel helfen, unsere Hände trotz der Arbeit sanft und geschmeidig zu halten. So dürfte die nächste Putzsession deutlich leichter von der Hand gehen.