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Heiraten extrem

Nicht nur „normale“ Menschen heiraten, sondern auch Individualisten und Liebhaber des Extremen. Sie möchten meist nicht, dass ihre Hochzeit so verläuft wie jede andere, sondern wünschen sich im Gegenteil, dass sie selbst sowie ihre Gäste diesen Tag nie vergessen. Entsprechend hilfreich ist die gesetzliche Vorgabe, dass eine offizielle Eheschließung lediglich von der Ausübung durch einen Standesbeamten abhängig ist.

Geheiratet werden kann entsprechend überall, wohin der Standesbeamte bereit ist mitzugehen. Wo das persönliche „Trauzimmer“ eingerichtet wird, ist dabei letztendlich zweitrangig, mit Einverständnis des Standesbeamten sogar regelrecht egal. Romantisch wird es beispielsweise, wenn man im Outdoorbereich heiratet. Der eigene Garten, ein schöner Park, mitten im Wald, auf einer Seebrücke oder das Ambiente einer antiken Ruine geben der Hochzeit ein ganz besonderes Flair.

Besonders verrückte Örtlichkeiten für die Trauung stehen bei vielen Brautpaaren ebenfalls hoch im Kurs. So können beispielsweise auch einsame Berggipfel für Bergsteiger das ideale Trauzimmer darstellen. Weitere Möglichkeiten sind Trauungen über den Wolken im Flugzeug oder auch am Fallschirm, unter Wasser, wenn beide Partner leidenschaftliche Taucher sind, auf dem Wasser auf einem Schiff oder einer Yacht oder auch unter Tage, wenn das Paar einen engen Bezug zum Bergbau hat.

Heiraten extrem

Heiraten extrem ©iStockphoto/Vernon Wiley

Gegebenenfalls sind für die Trauung an besonderen Orten Genehmigungen notwendig. Beispielsweise muss der jeweilige Grundstücksbesitzer (beim Park oder im Wald der
Förster) die Erlaubnis zur Trauung an dieser Stelle geben. Dann jedoch sind die Trauungen so individuell wie die Brautleute selbst: zu Land, zu Wasser und in der Luft, alles ist möglich – und lediglich abhängig von der Einwilligung des Standesbeamten, der die Trauung vollzieht.