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Hochzeit: Kalte Füße

Die Einwilligung in eine Ehe ist eine schwerwiegende Entscheidung, die nicht über Nacht getroffen wird. Sie prägt den Menschen und bindet zwei Individuen im optimalen Fall fürs Leben. Da ist es nicht verwunderlich, wenn nach all der Aufregung, Planung und Vorbereitungen auch mal eine Zeit der Unsicherheit kommt, in der sich Zweifel breit machen oder gar eine kleine Panik entsteht, ob man auch wirklich das Richtige tut.

Zumeist sind diese Selbstzweifel nur durch die Nervosität ausgelöst. In einem solchen Fall sollte man sich einfach mit einer guten Freundin oder einem guten Freund zusammensetzen und sich gemeinsam mit ihr oder ihm die positiven Seiten der Partnerschaft wie Gemeinsamkeiten, Zukunftspläne, besondere Eigenschaften des Partners, die man schätzt, und Vergleichbares vor Augen führen.

Sollte dies nicht helfen, sollte man sich nicht scheuen, auch mit dem Partner über die Zweifel zu sprechen, gegebenenfalls auch die Hochzeit aufschieben. In der Regel werden die Zweifel und die Panik dadurch bereits zerstreut. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, kann das Gespräch mit einem Paartherapeuten oder einem Psychotherapeuten hilfreich sein, um die Ursache für die Zweifel und die damit verbundene Panik heraus zu finden.

Allerdings sollte man sich auf keinen Fall mit zu großen Zweifeln auf den Weg zum Standesamt machen oder sich gar von Freunden oder der Familie beschwatzen lassen, dass „man jetzt aber heiraten müsse, weil die Hochzeit schon organisiert“ sei.

Hochzeit: Kalte Füße

Hochzeit: Kalte Füße ©iStockphoto/kzenon

Solange man nicht vor dem Standesbeamten „ja“ gesagt hat, ist man nicht verheiratet und kann seine Meinung aus persönlichen Gründen jederzeit noch ändern.